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Zwischenmeldung

Wo sind eigentlich meine ganze Unterlagen aus der Uni, mein Kamera-USB-Kabel und diese vielen kleinen Zettel, die zur Erinnerung an meiner Wand klebten???

Stand wahrscheinlich auf einem dieser vermaledeiten Post-Its…

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Endlich…

Es hat lange gedauert, fast zu lange. Aber bei solchen Gelegenheiten zeigt sich einerseits wie abhängig man ist und zweitens (gegen Ende der Wartezeit) wie unabhängig mna sein kann.
Die Rede ist vom Internet, denn nach unserem Umzug hat es lange gedauert bis wir wieder am Puls der Zeit horchen konnten: Die Telekom hat uns vernachlässigt, denn wir wollten unseren Anschluss ja über einen Drittanbieter (oder doch nur Zweitanbieter?) schalten. Der besagte 2.- oder 3.-Anbieter hat uns ebenfalls nur hingehalten, doch letztendlich siegte das pure Verlangen nach Bits und Bytes – und wir sind wieder online. Um einige Erfahrungen reicher, vor allem der: Man sollte sofort den Weg gehen, den man von Anfang an anvisiert hatte, auch wenn andere kostengünstiger scheinen, ja nur scheinen.

Nun ja, was hat sich in der Zwischenzeit getan?
Wir sind etwas älter geworden, was auch an der stressigen Situation des Umzuges lag. Leichte Rückenschmerzen und der lästig gewordene Teppich im Flur (1000 mal gesehen und beim 3. Anblick hat man ihn schon über, was allerdings an der gebückten Haltung unter walrossgleichen Umzugskartons liegen kann) trüben noch leicht die Freude über die neuen 4 Wände. Noch immer stehen Kartons mit Liebgewonnenem und Gehasstem in allen Zimmern. Das zeigt nur, dass eine Raumvergrößerung nicht unbedingt mehr Platz bedeutet, denn der Platz in den Regalen ist der selbe gelieben, allerdings kann ich mich mehr erinnern, wie wir das alles untergebracht hatten – gestapelt, zweireihig oder im Keller???

Diese Fragen müssen noch beantwortet werden, doch kommt Zeit, kommt Geld für neue Regale und mehr Kram, den man erst beim nächsten Umzug wiedersieht.

Doch etwas Gutes hat so ein Umzug: Man entrümpelt ENDLICH vieles, was man schon vor Jahren wegschmeißen wollte, aber sich des geliebten Menschen auf der anderen Seites des Bettes wegen nicht getraut hatte.

Und noch etwas erfrischt das Gemüt: Endlich eine wirklich schöne Wohnung, in der man sich unbeschadet im Flur drehen kann.

PS: Der Platz reicht sogar zum Aufbauen von Möbeln, selbst wenn schon andere (auch Möbel) dort stehen.