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Katerchen

Die ersten Tage zu viert sind vorbei und mittlerweile begeleitet mein Tippen ein gleichmäßiges Schnurren vom Fensterbrett. Eigentlich ist alles super verlaufen: 2 Kinder schlafen in/unter dem Kinderbett, Gemaunze gibt es kaum noch, nur wenn die Streicheleinheiten zu knapp bemessen sind oder der Kater nicht alleine fressen will, die Toilette ist sauber. Obwohl ich das kleine Bündel in der ersten Nacht ja gern wieder abgegeben hätte, aber zum Glück hatte ich dann doch einen tiefen Schlaf und auch ein Hund hätte ganz sicher Mutter und Geschwister vermisst. Allerdings klettert ein Hund weder auf Regale, Tische oder in Wäschekörbe – letzteres vielleicht schon, aber wirklich nicht auf meinen schnurrenden Computer.
Naja, es bleibt abzuwarten, was sich als angenehm oder schlecht für uns alle herausstellt. Irgendwie gewöhne ich mich schon daran, dass der Kleine nicht bellt und auch nicht so robust beim „Schmusen“ und Herumtollen ist.

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Was sie noch nicht weiß…

12 Wochen alt, geimpft, entwurmt und schwarz mit weißem Latz. Was tut man nicht alles für die Kleinen – als absoluter Hundefan gebe ich mich geschlagen und hole nun eben ein Kätzchen ins Haus, da weder Platz noch Zeit für einen bellenden Freund ausreichen.
Meine letzten Katzen hatte ich mit 10 oder 12, der schwarze Kater war unkastriert und wir wohnten auf dem Land, so dass „Mohrli“ nur zum Fressen ab und zu vorbei schaute und mich sonst keines Blickes würdigte. Immerhin hat er nie meinem Meerschweinchen etwas angetan, obwohl es im kleinen Gehege im Garten herumlief. Ob er es wohl beschützte oder nur auf einen Grund zum Erlegen wartete? Der andere Kater war leider auch nicht zuverlässiger, aber schön mit seinen weißen Pfoten, die seinen stolzen grauen“Astralkörper“ tragen mussten. Wo er so dick geworden ist, konnte ich damals schon nicht nachvollziehen, er war ja fast nie da. Ich weiß nicht einmal mehr seinen Namen.

Das war das letzte Mal, dass mir etwas davon gelaufen ist. Ich bin besitzergreifend! Und pflichtbewusst. Nun habe ich mir fest vorgenommen, schützende und pflegende Rückhand für Tochter und Katze zu sein: Ich kümmer mich ums Füttern, Erziehen, Säubern etc., sie übernehmen das Spielen, Unfugmachen…