Letzte Woche, besser vor beinahe 2 Wochen, haben wir bei einem großen Computerversand online 2 komplette Rechner bestellt. Dank des Schneechaos mussten wir bis letzte Woche auf die Lieferung warten. Wir wollten Rechnung hatten Nachnahme als Zahlungsart gewählt, umso größer war die Erleichterung, als der Postbote tatsächlich am Montag klingelte, um das Geld in sichere Hände zu übernehmen.
Leider wollte er genau das Doppelte haben und da wir nicht genügend Bargeld im Haus hatten, wollte er uns die Pakete nicht überlassen. Kurioserweise fanden sich in seinem kleinen Gerät (wie heißen diese Dinger, auf deren Display man nachher unterschreibt?) 2 identische Posten – gleiche Auftragsnummer, gleicher Preis. Erklären konnte er uns das nicht. Also fuhr er mit unseren PCs davon.
Ein Anruf beim Zulieferdienst brachte Klarheit keine Klarheit, denn angeblich wurde die Sendung zwar stoniert aber irgendwie auch wieder nicht. Es folgten etwa 10 Telefongespräche mit Zulieferer (lokal und deutschlandweit) und Händler bis endlich geklärt werden konnte, dass ein Teil der Lieferung am Donnerstag versandfertig war und auch der Lieferdienst beauftragt wurde, aber der fehlende Artikel dank Schneechaos doch noch in die sich aus demselben Grund verzögernde und zwischenzeitlich stornierte und neu beauftragte Sendung gesteckt werden konnte und dann alles im Postausgang landete. Irgendwo hatten sich Daten aus dem Staub gemacht oder verdoppelt, wer weiß.
Eine Bestätigung über den einfachen Betrag ging letztendlich (nach über 3 Std.) an den Zulieferer, der uns die Sendung noch am Montag übergab – in der eigenen Filiale. “Bitte gehen Sie zu Tor 41, dort bekommen Sie Ihre Pakete.”
Kommentieren 05. Dezember 2005

