Alberne Beamterei

Wenn es so einfach wäre, dann müssten viele Blogger und andere Webseitenbetreiber einpacken. Eine Top-Position bei Google ist immerhin ein guter Weg mehr Leser/Kunden zu bekommen bzw. Informationen zu erhalten.
Wie man allerdings einen Blogtitel als Namensanmaßung bezeichnen kann, ist mir ebenso unverständlich wie anderen, sollte der Besucher doch mündig genug zu sein, seine Sinnesorgane sinnvoll einzusetzen, um zu erkennen, dass dieser Blog keine Informationsseite einer Behörde ist. Genügen große Seitentitel, Grafiken und Layout nicht mehr aus sich zu erkennen zu geben, dann hat man es wahrscheinlich mit doppelt Kurzsichtigen zu tun. Kopfschütteln ist hier nur eine erste Reaktion, aber man sollte zu „härteren“ Maßnahmen greifen, wie dieser hier:

Du bist das Sozialgericht
Das Bild stammt von genevainformation.ch und ist auch bei flickr im Du-bist-Deutschland-Pool

Nachtrag: Auch der Werbeblogger berichtete kürzlich über ein Schreiben vom Vater Heidi Klums, der ebenso wenig vom Internet, insbesondere von URLs, versteht wie das Sozialgericht, und präsentiert ein ausführliches Protokoll

Nachtrag: Die Wasserstandsmeldung des Basic Thinking Blogs erreicht kritische Werte, mittlerweile berichten sogar Golem, Netzwelt und die Netzzeitung über den Shopblogger und sein Sozialgericht.

(11) Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Pingback: Sozialgericht Bremen - Aufruf zur Solidarität mit Shopblogger

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  7. Na ja, Abmahnungen und Kostennoten gibt es noch gar nicht und das Ganze wird viel zu hoch gekocht. Unverständlich, wieviel Wirbel darum gemacht wird. Widme man sich besser Berichten über das vorbildliche Engagement von Heidi Klum für Kinderrechte bspw.! …

  8. Ich schätze das Engagement dieser Frau sehr, sie ist erfolgreich bei allem, das sie anfasst.
    Interessant ist, welchen großen Kreis der Aufschrei der Blogger (in beiden Fällen) gezogen hat, und dabei ging es doch sehr wenig um Hasstiraden gegen einen oder mehrere Beteiligte. Ich möchte Blogs hier keine übertriebende Rolle im sozialen Netzwerk zuschreiben, aber sie zeigen doch wie schnell sich Dinge verbreiten können – „this is so 2.0“ (auch wenn mir der Begriff etwas wiederstrebt).
    Und nicht zu vergessen: Es unterhält, von Missgeschicken anderer zu lesen, während man selbst glaubt, auf genau diesem Gebiet versiert zu sein.

  9. Pingback: FRATELLI D'ITALIA

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