Archiv für den 30. Januar 2006

Online-Portale für Kids 2: Magic Kinder

Und heute der zweite Teil der kleinen Vergleichsreihe. Die Reihenfolge spiegelt übrigens keinerlei Wertung wieder, sondern ist eine Nennung , die lediglich zwischen deutschen und fremdsprachigen Seiten unterscheidet.

2. Magic Kinder – www.magic-kinder.com

Magic Kinder, Kinder Überaschung

Überblick
Magic Kinder ist das Portal von Kinder Überraschung, auf dem man mit den in jedem Überraschungsei enthaltenen Magic-Codes spielen bzw. sich generell über die aktuellen Inhalte der Ü-Eier informieren kann. Die Spiele sind eher unterhaltend als unterrichtend, es werden keine typischen Lernspiele angeboten. Allerdings werden bei vielen interaktiven Spielen zwei Altergruppen angeboten, 3 bis 6 Jahre und ab 6 Jahre; die Spiele sind also für die älteren Kinder schwieriger.

Die Website
Schon auf der Startseite wird man häufig mit Problemen konfrontiert: Zum Betreten der Seite muss man sein Land über ein Ei mit Flagge und danach den Internetzugang (Ladegeschwindigkeit) wählen. Der Unterschied zwischen Modem- und DSL-Version sind die Intros, die per Modem nur zusätzliche Ladezeit bedeuten würden.
Bei uns passierte es oft, dass wir in endlosen Schleifen auf die Deutschlandflagge klicken mussten, ehe wir die Seite betreten konnten. Woran das liegt, weiß ich nicht.
Des Weiteren kann man sich registrieren, um die gesammelten Magic-Codes zu speichern und zusätzlich Überraschungen zu erhalten; bei denen handelt es sich um die normalen Spiele, für die man lediglich keinen neuen Magic-Code braucht.

Die Webseite ist wie auch der TOGGOLINO Club mit Flash gestaltet (man benötigt mindestens Flash 7) und kann ab einer Bildschirmauflösung von 800×600 Pixel betrachtet werden. Die Seite ist vor allem in rot und weiß gestaltet und zeigt auf der Hauptseite in der Mitte das Überraschungsei, um das sich alle aktuellen Inhalte gruppieren. Links zu Informationen für die Eltern, Technikanforderungen und FAQ stehen am unteren Rand. Unterhalb des Hauptbereiches gibt ein bebilderte Links (ähnlich Werbebannern) zu ausgewählten Ü-Ei-Inhalten, die man so direkt auswählen kann.

Die Spiele
Man wählt ein Thema aus, zum Beispiel „Das Monsterhotel“, und auf der folgenden Seite kann man wiederum alle Charakter ansehen, sich kleine Geschichten um die Figuren erzählen lassen (nur in einer Textversion) oder die Spiele mit dem Magic-Code auswählen. Die angeklickten Figuren und Spiele öffnen sich in einer Art „Popup“ (immer im Flash, kein neues Browserfenster), das immer mit einem rot-weißen Kreuz am oberen rechten Rand zum Schließen versehen ist. Außerdem befindet sich auf jeder Seite eine Schaltfläche zum Aufrufen der Startseite. Anfänglich ist das sehr verwirrend, da man auf Grund der vielen Farben und Flash-Popups etwas den Überblick verliert.

Die Spiele an sich richten sich wie erwähnt an unterschiedliche Altersgruppen (3-6 und ab 6 J.), haben mich persönlich aber nie begeistert: Man muss kleine Aufgabe lösen (Labyrinthe, Wettrennen, etc.) und so den Charakteren in ihrer (oft sehr unrealistischen) Geschichte helfen. Die Bedienung erfolgt per Maus oder Tastatur, ist aber meist zu ungenau oder zu schwer für kleinere Kinder. Die Anleitung werden gesprochen und als Text präsentiert, die Stimmen sind häufig verzerrt (typische Cartoonfiguren) und die Dialoge haben selten Humor und Charme.

Viele Spiele und Überraschungen kann man sich mit den Codes herunterladen, doch wir hatten hier schon oft Probleme, da entweder die Links nicht funktionierten bzw. die Spiele zum Beispiel Dänisch waren oder eben nicht die versprochene Überraschung.

Gebühr
Man zahlt keine Gebühr für die Spiele, muss aber die Überraschungseier kaufen und das macht die kurzen Spiele (von maximal 20 Minuten) und Extras zu einer teuren Angelegenheit. Ich kann das Interesse anderer Kinder für die nicht-interaktiven Inhalte nicht einschätzen, aber da unsere Tochter noch nicht lesen kann, zählen für sie beinahe nur die Spiele mit den Magic-Codes.

Vorteile
Die Spiele sind unterhaltend und spiegeln eine Fantasiewelt wieder wie die Überraschungseier selbst.
Wenn man nicht möchte, dass das eigene Kind zu lange or dem Rechner sitzt, sind die Codes temporär eine gute Ausrede („Keine Codes, keine Spiele“), die aber auch zu vemehrtem „Eierkonsum“ führen kann. Kleine Abmachungen wie „Heute darfst du 1 Spiel spielen, wähle es gut aus“ helfen uns, den Überblick zu behalten und machen unsere Tochter stolz, die Codes selbst abtippen zu dürfen.

Nachteile
Vermisst habe ich vor allem klassische Spiele wie Memory und Puzzles. Die Geschichten und Figuren sind teilweise haarsträubend und unrealistisch (aktuelles Beispiel: Babyfeuerwehr in Baby-City). Oftmals versteht man als Erwachsener den Sinn des Spiels nicht, die Spiele sollen unterhalten nicht Wissen vermitteln.
Man kann über die Schlatfläche „Spiel mit dem Magc Code“ die Spiele direkt auswählen, weiß aber nicht welchen Inhalt man bekommt; so spielt man einige mehrfach oder klickt sie wieder weg. Ein teures Vergnügen, wenn man pro Ü-Ei mit 49 Cent rechnet.
Die Website ist zu unübersichtlich gestaltet, zu viele bunte Schaltflächen verwirren. Oftmals funktionierten Links nicht.

Fazit
Fans und Sammler von Überraschungseiern sind hier vielleicht gut aufgehoben, kleinere Kinder allerdings nicht. Oftmals mussten wir die Aufgaben lösen oder unsere Tochter war enttäuscht, dass Inhalte zwar angekündigt aber noch nicht verfügbar waren (typische Formulierung: Inhalt folgt in Kürze), obwohl schöne Bilder ihr Interesse geweckt hatten. Die Spiel sind für uns nicht „pädagogisch wertvoll“, da sie keinerlei Lerninhalte vermitteln, sondern nur unterhalten sollen. Das tun sie aber oft nicht, da wirre Geschichten den Sinn des Spiels nicht erkennen lassen und nicht einmal Stoff für eine Diskussion liefern.

1. Bericht: TOGGOLINO Club

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Wannenspaß

Neugierig?
Das ist unser Kater auch, oder besser mein Schatten, mein anderes Ich, denn er folgt mir, immer unauffällg, auf leisen Pfoten, überall hin. Neugierig steckt er seine Nase in Schränke, Schubladen und Taschen. Dabei kann es schonmal vorkommen, verloren zu gehen. Wo ist die Katze? Alle Türen werden aufgerissen, in Kartons geschaut, hinter Regalen.
Die Badewanne ist wohl auch ein Mysterium für sich, das gern mal als Schlafplatz benutzt wird. Wenn noch Wasserreste in ihr sind, dann verteilen sich diese zuerst auf dem Kater, dann in der Wohnung. Kleine Tapsen zieren meine täglichen Wege. Was denkt er sich wohl dabei, klatschnass auf Bett oder Sofa oder auch mal meiner Tastatur zu liegen?
Die Tastatur ist allerdings einer meiner sensibelsten Bereiche, hier dulde ich nur meine Finger, staub- und fettfrei!

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