Archiv für April 2006

Oliver Schwarz hat ein neues Projekt gestartet (am 27.April bereits), dass als Metasuchmaschine für del.icio.us, technorati und die Google Blogsearch fungiert. Für jeden Suchbegriff werden also Beiträge der genannten Dienste angezeigt:
Link zu schoenerbrausen.de, das Oliver als “noch nciht einmal BETA” bezeichnet.
30. April 2006

do you have anything to declare? Unter Settings -> Import kann man jetzt bei del.icio.us seine Browserbookmarks, die man als Datei vorher speichern muss, importieren. Diese sind dann erst einmal private Links, also “not shared”. Wenn man will, kann man sie dann der Öffentlichkeit zugänglich machen und mit Tags versehen, denn darum geht es doch bei del.icio.us: Teilen.
30. April 2006

Da hab ich einen Beitrag über Ziki geschrieben und wurde prompt von Severine von Ziki kontaktiert. Meine Bedenken ob sich der Dienst für mich lohnt, versuchte sie aus dem Weg zu räumen. Und es scheint, als ob Ziki doch einen größeren Nutzen bieten kann: Neben der Kennenlernplattform unter den Nutzern und ihren eingerichteten Gruppen soll es demnächst auch die Möglichkeit geben, mit Unternehmen in Kontakt zu treten und den Inhalt zu durchsuchen, der von den Nutzern in Ziki und den Blogs, Fotos und Videos im WWW bereitgestellt wird.
Mal sehen, was daraus wird. Ich wünsche Ziki Erfolge auf jeden Fall. Vor allem, da man so nett (und ganz ohne große Werbefloskeln) mit mir gesprochen hat.
30. April 2006


Solche Bilder will ich vor November nicht mehr sehen!
28. April 2006

Mit solchen Angeboten könnte man liebäugeln: Ein Päckchen Strom (erhältlich in versch. Packungsgrößen) für einen Preis, der unter den örtlichen Anbietern liegt. Nachteil: Um wirklich zu sparen, muss man den gesamten Betrag im Voraus bezahlen, bei einer vierteljährlichen Zahlung ist der Spareffekt schon geringer.
Doch warum in aller Welt sollte man diese Strompakete ersteigern? Und sich im Bietrausch auch noch verleiten lassen, mehr als den üblichen Preis zu zahlen?
via ContentSchmiede
27. April 2006

Da schaut man sich mal bei Frappr um und findet gleich auf der Startseite im Beispiel für die Freundeskarte ein Bild, das da gar nicht hingehört. Heute wars allerdings nicht mehr da, gar keine kleinen Fähnchen waren auf der Karte zu sehen.
Nein, für eine Beschreibung des Bildes ist es einfach noch zu früh, das gehört eindeutig ins Spätprogramm. Vielleicht hatte auch einer der Verantwortlichen Frühlingsgefühle?
27. April 2006

Sind generell ein eigenes Völkchen. Ich möchte nicht mit ihnen tauschen. Ich habe mehrfach Flyer verteilt und es ist erstaunlich, welche Reaktionen Vertreter, Werbestände und bunte Wurfzettel in Menschen hervorrufen können.
Erstaunlicherweise werden Männer, die vorher den großen Macker spielen, sehr schnell klein und können sich nicht mehr wehren. Wie auch, ist die Kommunikation doch eine weibliche Domäne. Argumentierende Männer? Sieht man selten und erst recht nicht, wenn sie überrascht werden. Telefonisten (finde ich besser als Call-Center-Agent oder Mediaberater) können das sicher bestätigen: Am Telefon ist ein Mann kleinlaut, lässt sich einsäuseln und merkt nichts von der Taktik, ihn mit Wörtern willig zu machen. Es schwurbelt in seinem Kopf. Schachmatt.
Bei netten jungen Damen, die in Supermärkten oder Einkaufszentren neue Produkte bewerben und zusammen mit glänzenden Prospekten kostenlose Proben reichen, werden Männer ebenfalls schwach und probieren plötzlich diesen neuen Rotwein, obwohl ihre Frauen das “rote Gesöff” sonst immer allein trinken dürfen.
Frauen aber bekommen diesen harten Blick, der der Promotiondame zu erkennen gibt, dass für es nichts unwichtigeres gibt als eine neue Joghurtsorte, und weichen gezielt aus. Viele schaffen das ganz unbemerkt, sie biegen in den nächsten Laden oder die nächste Reihe im Supermarkt.
Dass man meist weder etwas kaufen noch ein Formular ausfüllen muss, sondern nur ein Infoblättchen mitnehmen kann, ist unwichtig. Man will nichts angedreht bekommen, das man nicht geplant hat. “Was, zu gewinnen gibts was? 1000 Euro? Beim Autohaus nebenan? Nein, will ich nicht!”
Ein besonders interessantes Schauspiel bot sich einmal vor Jahren, als wir für das Jubiläum dieses Autohauses Flyer verteilen sollten: Männer waren interessiert, standen da ja schließlich junge Damen in Mechanikeranzügen gleich neben Leichtmetallfelgen und ähnlichem. Frauen winkten schon Meter vor uns ab. Zielgruppe verfehlt. Interessant waren die älteren Ehepaare, bei denen die Frau den Mann sprichwörtlich am Schlawittchen packte und wegzerrte. Die traurigen Blicke der Männer waren wirklich herzzerreißend, auch für “eiskalte Verkaufstussis” wie uns.
25. April 2006

Da fällt mir gerade ein, dass ich vor einigen Jahren (etwa 2 oder 3) einen lästigen Call-Center-Agenten Telefonisten am Ohr hatte, der mich nicht zu Wort kommen ließ. Dabei wollte ich ihm sagen, dass ich absolut uninteressiert an seinem Angebot war. Damals stand unser Telefon im Flur und das Kabel zog regelmäßig kleine Hände an, die dann wiederum heftigst an ihm zerrten. So auch an diesem Tag.
Als ich Kabel und Stecker wieder da hatte, wo sie hingehörten, klingelte es sofort. Der “freundliche” Mann beschimpfte mich. Am Ohr eine aufgebrachte Stimme, im Hintergund Mama-Rufe. Meine Rechtfertigung, das Kind hätte doch…. wieder kein Raum zum Reden für mich. Der Kaiser von China, so nannte er sich daraufhin selbst, legte kurz darauf hörbar auf.
Damals fand ich seine Reaktion sehr unfreundlich, übertrieben, … Heute muss ich darüber lachen und frage mich nur noch, wie man mit einem Headset das Geräusch eines auf die Gabel knallenden Hörers produzieren kann.
25. April 2006

“Ihr persönliche Startseite für’s Web” steht ja auf so einigen neuen Diensten, MySwitchboard sieht ganz nett aus, bietet das, was auch andere bieten (Suchmaske, Freemail-Login, Links, Foto, Kalender, News) und buhlt also um meine Gunst.
Ich selbst, benutze solche Dienste nicht, da ich meine Google-Startseite (die Google Suche) wegen ihrer Einfachheit liebe. Würde mich jeden Morgen all meine Favoriten anlächeln, wäre ich schnell vom Anblick gesättigt – soviele Links kann wirklich niemand ertragen.
Außerdem weiß ich doch meist wohin ich will, die wenigen Links, die ich aus dem Bookmarks-Ordner hole, sind meist schon in der History des Browser (eine der wichtigsten Eigenschaften eines Browsers für mich). Das einzige, was mich an einem Dienst wie MySwitchboard reizen würde, wäre ein Online-Feed-Reader, der all meine Lieblingsfeeds darstellt – allerdings nur dann, wenn ich auch ohne lästiges Klicken die Inhalte der Beiträge sofort lesen könnte. Aber irgendwie hänge ich an meinem absolut unchicken FeedReader, der unabhängig allen Serverproblemen und kryptischen Fehlermeldungen trotzt. Das ist sicher der Hauptgrund: Ich habe es hier und bin nicht auf einen Dienst angewiesen, deswegen werde ich wohl nie solch einen “Personalisierte-Homepage-Dienst” nutzen.
Eins lässt mich doch grübeln: Ich vertraue Delicious! Auch ein Dienst, auch auf einem entfernten Server, aber wenn ich mir all diese Links ohne Tags (wie sollte ich das hier tun?) auf meinem Rechner speicherte, würde ich schnell den Überblck verlieren und sie auch nicht auf Websites anbieten können. Delicious ist für mich “in the up right corner” (Vorsicht: 1:40 Std. Guy Kawasaki-Entertainment).
24. April 2006

Ungefähr solange, wie die Türsprechanlage benötigt, um die Zeugen Jehovas zu überzeugen, dass ich wirklich nicht interessiert bin. 59, 60, Stille.
Ich möchte dieses Argumentationsseminar auch besuchen, in dem man lernt, das Gegenüber einfach nicht zu Wort kommen zu lassen. Bis dahin verlasse ich mich auf die Sprechanlage.
24. April 2006
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