Archiv für April 2006

Einsamkeit

Ein bisschen Ruhe, um endlich die liegengelassenen Dinge zu erledigen, mit einem Frühlingsputz die Wohnung auf Vordermann zu bringen, ein wenig Heißkleber und Säge zu bemühen und vielleicht endlich The Virgin Suicides. fertig zu lesen.

Kommentieren 21. April 2006

Ziki

Screenshot von ziki.com
Eine Mischung aus Partnerbörse, Feedbrennerei und schwarzem Brett. Ziki ist so ein social-networking-Ding, bei dem man seine RSS-Feeds einstreuen kann, die letzten Flickr-Bilder anzeigen lässt und auf massig positives Feedback von irgendwem wartet. Mir ist noch nicht ganz klar, warum ich mich angemeldet habe. Wie auch bei vielen anderen Diensten übrigens, die man irgendwann einmal gefunden, ausprobiert und mittlerweile vergessen hat. Mehr ist daraus meist nicht geworden. Ziki zumindest sieht ganz nett aus und bietet mir ein Konglomerat an Informationen von mir und über mich – wen das interessiert ist unklar.

Am besten schauen wir in einem halben Jahr nochmal nach, was aus Ziki geworden ist. Also rein in die Favoriten und eine Erinnerung in den Kalender schreiben, damit ich es auch wirklich nicht vergesse.

2 Kommentare 20. April 2006

Dumm gelaufen, oder?

Wenn Andere Überraschungen für wieder Andere planen, letztere aber um einen Gefallen gebeten werden und “Na klar” sagen, dann steht Ärger an. Für den Bittenden, natürlich.

2 Kommentare 19. April 2006

Liebe

Zu Ostern gibt es natürlich Geschenke, eigentlich nur kleine, aber wenn es sich anbietet, dann kosten die auch mal etwas mehr. Vielleicht lag es auch am weit entfernten Geburtstag und dem vor der Tür stehenden schönen Wetter. So gab’s am Wochenende ein Fahrrad für die nicht mehr ganz so kleine Maus. Und weil Kinder ja bekanntlich immer die Wahrheit sagen, ist der folgende Dialog ganz eigen:

Und hast du Oma und Opa lieb?
Mmmh, ein bisschen.
Der Opa hat das Fahrrad bezahlt…
Oh ja, den Opa hab ich ganz dolle lieb!

Als die Oma dann anmerkte, sie hätte das Geld fürs Fahrrad verdient, erntete sie nur ungläubiges Stirnrunzeln.

Kommentieren 19. April 2006

Osterodyssee

Stundenlange Autofahrten durch die Republik, Besuche bei entfernten Verwandten und tausendjährige Eier.

Ganz so extrem verlief unser Ostern nicht, aber einige Kilometer kamen schon zusammen bis wir hier nach den Feiertagen wieder ankamen. Das bestärkte unseren Entschluss, die nächsten Feiertage, Weihnachten, hier zu verbringen. Was wir dann zu Ostern machen, entscheiden wir wohl danach.

Alles in allem war Ostern doch ganz nett. Und was sind schon solche Feiern ohne die Familie?

Kommentieren 19. April 2006

Mäßigung

Ich bin noch in die gute alte Schule gegangen, aber bei den derzeitigen Spritpreisen kann man sogar Männer überzeugen, dass man mit mäßiger Fahrweise auch ans Ziel kommt. Tipps zum Spiritsparen gibts zuhauf.

Und die Einsparungen sind enorm, wenn man bedenkt, dass man bis zu 25% sparen kann. Jetzt ist Kopfrechnen gefragt oder man vertraut dem NABU.

Falls man allerdings ein ganz schwieriges Modell Mann erwischt hat, kann man es auch mit Hörbüchern versuchen, aber bitte ein Männerthema, knallhart und cool. Ein entspannteres Fahren, sage ich euch. Auf Konversation muss man dann allerdigns verzichten.

1 Kommentar 13. April 2006

Kleine Missverständnisse

…gehen mir manchmal auf die Nerven. So auch dieses:

Stellenangebot: Webdesigner/in
Aufgaben: Betreuung, Aktualisierung und Pflege der Homepage… geringfügig…


Man sollte Stellenmarkt-Portale so programmieren, dass die Anbieter/Suchenden aus einem Pool von Tätigkeiten wählen und so die freie/gesuchte Stelle beschreiben. Das Resultat, also die Berufsbezeichnung, liefert dann das Programm. Das wäre in diesem Falle eine Aushilfkraft im Redaktionsbereich, kein Webdesigner. Der wird nämlich im BERUFEnet der Arbeitsagentur so beschrieben:

Web-Designer/innen sind verantwortlich dafür, wie der erste, optische Eindruck eines Internet-Auftritts oder einer anderen multimedialen Anwendung gestaltet ist.
BERUFEnet

Richtig, der optische Eindruck, sagt der Begriff Designer eigentlich auch schon. Vielleicht sollten sich die Herren und Damen doch einmal dort im Berufsnetz umsehen (hatte ich schon erwähnt, dass ich friendly URLs mag?) oder alternativ das gedruckte Werk zu Rate ziehen, bevor falsche Hoffnungen erweckt werden. Scheinbar muss man selbst im Stellenmarkt schon mit “fetten” Überschriften Leser anfüttern… Aber ich schweife ab.

Zusätzlich sollten die Berufsbezeichnungen in der Portaldatenbank von einem Gremium aus unabhängigen “Gutachtern” geprüft werden, damit außerdem die vorherrschende Schönrednerei ein Ende hat und Dinge den Namen bekommen, den sie verdienen. Gut, dieser Punkt ist verhandelbar, der erste allerdings nicht.

Kommentieren 10. April 2006

Einer für alle

…alle in einem: popurls.com kombiniert alle mögliches Social-Web-Dienste (del.icio.us, digg.com, flickr, slashdot.org…) und sieht dazu noch fantastisch aus.

Kommentieren 10. April 2006

Und wieder ein Mutmacher

Warum also überhaupt Sprach- und Kulturwissenschaften, Politik, Soziologie oder Kunst studieren? Nur aus Spaß an der Freud? Sind Geisteswissenschaften für viele Abiturienten eine “Fluchtburg, weil sie der harten Realität noch eine Weile ausweichen wollen”, wie Thomas Schmitz, Literaturwissenschaftler an der Frankfurter Universität bekennt? Studieren Sie nur so lange, bis ihnen etwas Besseres einfällt?

Der UnternehmensGeist über Bildung, Beruf, Schlüsselqualifikationen und Hürden: Studium der Geisteswissenschaften – nur Bildung, kein Job?

Kommentieren 10. April 2006

Selbsterkenntnis mal anders

Wozu braucht man Freunde?

Zum Beispiel um sich mal so richtig die Meinung sagen zu lassen. Wenn dies dann noch von der eigene Frau kommt, die einen nicht nur jahrelang kennt sondern bekanntlich ja auch einer der besten Freunde sein soll (im Optimalfall) kann das schon mal ein Unterfangen mit gedanklichem Tiefgang werden.

Mir persönlich wurde heute offenbart, dass ich von den ca. 18 Stunden pro Tag, die ich wach zu sein scheine, zwei davon sinnlos vergeude. Klingt noch nicht so dramatisch, aber diese zwei Stunden, (übrigens nicht am Stück gerechnet) teilen sich Selbstzweifel und „dicke Hose“ (zu etwa gleichen Teilen). Das machte mich dann wieder mal kurz nachdenklich und ich begann über mich und mein Leben zu sinnieren (etwa 5,6 ms lang).

Ich stellte fest, dass ich folglich ca. 88,89 % meines Tages relativ sinnvoll nutze und das stimmte mich doch richtig fröhlich und mein Depri für heute war damit auch Geschichte und ich konnte das Ergebnis voller Stolz zur Schau stellen.

Ach, was’n Tag …

Kommentieren 09. April 2006

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