Alle Artikel von ‘Mai 2006’

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Halle

…ist irgendwie doch nicht so groß, wie ich es in Erinnerung hatte. Das letzte Mal, als ich in Halle/Saale war, liegt 3 Jahre zurück.
Jetzt sah alles anders aus und ein Verfahren war quasi vorprogrammiert. Dank meines inneren Kompasses war ich trotzdem pübktlich am richtigen Ort.

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Frisch gewischt!

So ein paar Reflektionen sind ganz ok, gut platziert und nicht übertrieben. Aber warum in aller Welt gibt es ein Plugin für WordPress, das diese nassen, frisch gewischten Fußboden generiert? Unter eigentlich jedem Bild – auch wenn ich das Bild selbst dazu verdamme, im Nassen zu stehen.

Hier wird einem einfach zuviel Arbeit abgenommen. Das verhält sich mit den Wischplugins genauso wie mit Staubsaugerrobotern – am Ende muss man mehr tun, als man durch den Einsatz dieser „Helferlein“ eigentlich sparen wollte.

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Der Amtsschimmel wiehert

Geburtsort: „Auf der Fahrt zwischen Jena und Sulzbach-Rosenberg

Laut thüringischem Gesetz verhält es sich wohl so:

…für die Beurkundung von Geburten in Fahrzeugen sei der Standesbeamte zuständig, in dessen Bezirk die Kindesmutter das Fahrzeug verlasse. Wenn der Ort bekannt sei, in dem ein Kind in einem Fahrzeug zur Welt gebracht werde, sei er einzutragen. Sei er nicht bekannt, sei einzutragen, dass die Geburt während der Fahrt eingetreten ist. Dabei seien die Orte anzugeben, zwischen denen sie sich ereignet habe.

Kann sich mal jemand entscheiden, ob alles gaaaanz genau erledigt wird oder nur mit halbem Ars…?

Ein Vorschlag noch: Wie wärs in dem besagten Falle mit „A9/Kilometer 208“ – wäre auf jeden Fall genauer als die mehr als 200 km Strecke zwischen Jena und Sulzbach-Rosenberg. Armes Kind.

Via law blog, wo der Vorschlag „in einem Taxi nach Paris“ gemacht wurde

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Wie funktioneren Blogs

Zum einen mit wichtigen oder unwichtigen Information, zum anderen übers Verlinken. Das kann eigentlich nicht so schwierig sein, lautet doch die einfache Regel: Wie du mir, so ich dir (verlinke, trackbacke oder sonstwas).

Aber es hat mal wieder jemand nicht kapiert und darüber ist der Don verärgert. Zu Recht finde ich. Auch in einem Kleinstaat gelten Regeln (siehe oben). Und wer nicht spurt, bekommt eins mit der Deppenglocke, äh mitm Ping.

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Blogscout Counter

Eigentlich bin ich ganz zufrieden mit dem Counter von Blogscout. Ein paar Dinge stören mich trotzdem:

  • Wenn ich mich auf der Blogscout-Counter-Seite einlogge, lande ich seit einige Zeit immer in den Einstellungen. Warum? Ein Klick auf „Mein Counter“ bringt mich zu den Referern nicht zur Übersicht. Das Geklicke nervt mich mittlerweile sehr.
  • Das Plugin für WordPress braucht unheimlich lange, bis es mir die aktuelle Statistik anzeigt.
  • Auch auf der Blogscout-Seite werden die Seiten nur langsam aufgebaut, aber das kann ich verkraften.

Einige Veränderungen stehen uns wohl noch bevor, aber das wird schon.

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Muss unsere Sprache geschützt werden?

Heute im Radio: Erika Steinbach fordert ein Gesetz zum Schutz der deutschen Sprache, das auch besagt, dass Produkte eine deutsche Bezeichnung haben sollen (auch die Netzzeitung berichtet darüber). Das Verbraucherschutzgesetz schreibt eine solche Bezeichnung zwar schon vor, aber scheinbar ist das noch nicht genug. (Mehr Informationen zu einer entsprechenden Debatte von 2002 gibt es im Archiv der Deutschen Sprachwelt unter dem Punkt Bundestag)

Seit Jahren wird von verschiedenen Organisationen und Personen ein Gesetz zum Schutz der deutschen Sprache gefordert, zum Beispiel der Verein Deutsche Sprache. Immer mehr fremdsprachige, vor allem englische, Wörter „unterwandern“ unsere Sprache. Hätte man in den letzten Tausenden von Jahren ebenso gedacht, hätten wir wohl nie die Sprache, die wir heute sprechen. Ohne Veränderungen geht das nicht. Dazu gehören eben auch Wörter, die eigentlich überflüssig sind, weil sie schon längst ein deutschen Pendant haben, auch wenn ich es selbst schon bemängelt habe und hier immer wieder schmunzeln kann.

Ein Sprachwissenschaftler ist immer nur Beobachter, die (grammatikalischen, orthographischen, etc.) Regeln, die jede Sprache hat, sind immer nur beschreibend und erklärend (deskripitv), nicht vorschreibend (präskriptiv, Wie ist das beim Fremdprachenerwerb?). Das haben auch die Engländer erkannt und anscheinend auch der Deutsche Sprachrat. Der betrachtet gesetzliche Maßnahmen als ungeeignet für die Förderung einer positiven Weiterentwicklung der deutschen Sprache.

In dem Sinne ein fröhliches Schaffen.

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Archivierung meiner Einträge

Ich bekomme täglich ein Backup meiner Blog-Datenbanken per E-Mal zugesandt und sichere auch alle Daten auf dem Webserver regelmäßig. Wenn nun einer glaubt, er würde mir einen Dienst erweisen, wenn er per Feed oder was sonst meine Beiträge abholt, diese auf seiner Seite darstellt und dann auch noch behauptet, ich könne darauf im Notfall eines Serverausfalls (egal ob geklaut oder abgebrannt) als Backup zugreifen, muss ich lächeln.

Erstens gehören zu einem Blogsystem mehr Informationen als die Posts, zweitens ist es eigentlich überflüssig, denn das Backup sollte jeder Blogger selbst regelmäßig machen und drittens finde ich es frech, ohne die Zustimmung des Blogautoren, die Beiträge auf der eigenen Seite auszugeben, um dann irgendwann einmal damit Geld zu verdienen.

Mehr Informationen gibt bei Udo Vetter, der ebenfalls etwas gegen diese Art der Archivierunghat, und dem Psychohaus, das noch mehr Betroffene kennt.

PS: Die Möglichkeit, seinen Blog aus der Liste zu entfernen, ist wenig hilfreich, denn eine sofortige Löschung kam bei mir nicht zustande.

PPS: In einem Kommentar im Psychohaus heißt es, dass man mit 19 Jahren, so alt scheint der Betreiber des „Archives“ wohl zu sein, solche Fehler noch machen darf. Wie schnell man auch in diesem Alter zur Kasse gebeten werden kann, zeigte vor kurzem Robert Basic.