Archiv für Juni 2006

War das spannend. Wohl so sehr, dass die tolle Firefox-Erweiterung “Joga Companion” kollabierte und nach dem Elfmeterschießen ein völlig falsches Ergebnis lieferte. Aber seht selbst:

Und irgendwie geht mir das Sportfreunde-Lied nicht mehr ausm Kopf und ich träume heute nacht sicher von Fans, die schwarz-rot-gold die Straße hoch- und runtersingenjohlen.
30. Juni 2006

Ich bin mir sicher, dass alles in unserem Leben von der Physik geregelt wird. So geht mir seit der achten Klasse diese Gesetze nicht mehr aus dem Kopf: “Wo ein Körper ist, kann kein anderer sein” und “Nur der Stärkste überlebt”.
Und da man ab und an aus den eigenen Fehlern lernt, folge ich leisen Stimmchen nicht mehr sofort. Da werden meinerseits psychologische Tricks angewendet und ein wenig Mitleid erregt. Dein Bett ist zu hart für mich, weißt du noch als… und außerdem müssen wir sowieso gleich aufstehen, also komm zu uns. Mittlerweile muss ich dazu nicht einmal mehr aufstehen. Aber…
Das große Aber kommt unvermeidlich: Der kleine Körper zwängt sich zwischen uns, eigentlich mehr zwischen mich und das Kopfkissen und ich werde dem Abgrund entgegengeschoben. So wache ich nach 1 Stunde verkrampft und kalt auf dem Holz des Bettes auf und die anderen beiden grunzen friedlich mit großzügigem Sicherheitsabstand. Und ich bin mir sicher, ich gehöre zu einer bedrohten Spezies, die es vielleicht bald nicht mehr geben wird.
30. Juni 2006

Unsere, naja nur ihre, Kindergärtnerin (neudeutsch Erzieherin) ist krank. Daher werden die Kinder auf die restlichen Gruppen aufgeteilt, nur zum Mittagsschlaf gehts zurück in den eigenen Gruppenraum. Wenn dann aber unser Kind als letztes wach wird (ich sagte vor kurzem erst “irgendwann wirst du mal Probleme kriegen, wenn du abends so spät einschläfst”) und alle schon in den anderen Gruppen sind, dann schluchzt man schnell leise vor sich hin.
Arme Maus.
30. Juni 2006

Schland (warum sprechen die Leute immer so schnell?)
Dazu gibts ein passendes Gedicht über den Fan.
30. Juni 2006

Beim Nachbarn blättert die Farbe vom Balkonboden.
“Guck mal, die Patete geht ab.”
Nicht ganz, glaub ich.
30. Juni 2006

Die Kurze spinnt: Wenn das Wasser im Waschbecken überläuft, dann steht bald das Haus unter Wasser, wenig später das ganze Viertel. Dann kommen große Haie, die Häuser und Menschen auffressen…
Meinen Einwurf “Das sind dann wohl die Immobilienhaie” nahm sie leider nicht ernst.
28. Juni 2006

Eben im Kindergarten. C. (6 Jahre) hielt mir einen kleinen Eimer unter die Nase:
“Ich habe drei vierährige Kleeblätter gefunden.”
28. Juni 2006

Aus dem Messenger-Protokoll:
[er]: Fuss verstaucht inkl. Bluterguss… 2 Tage zu Hause bleiben.
[ich]: mmh, klingt lecker, nur leider ist niemand zum versorgen da
[ich]: gibts krankenschwestern eigentlich auf rezept?
[er]: ich musste selbst für die Salbe bezahlen. Was bringt das dann?
27. Juni 2006

Da hab ich doch am Wochenende allen Ernstes ein vierblättriges Kleeblatt gefunden, ohne danach zu suchen. Und nicht einmal als Einzige. Mitgenommen und eingerahmt.
27. Juni 2006

Die Nachrichtensprecherin verkündet den Tod des Bären und das Kind meint, wir könnten eigentlich froh sein, denn nun kann er uns ja nichts mehr tun.
Die Wirkung der Medien eben. Auch wenn zwischen Medienrealität und meiner Realität Welten liegen.
27. Juni 2006
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