Archiv für den 04. März 2007

Kaum ist man vom Schnupfen und Husten geplagt, tritt das seltene Phänomen auf, dass der eigene Mann ganz kuschelig wird.
Man kennt das von der Schwangerschaft: Der Partner wird generell mit schwanger.
Aber selbst eine (nicht die eigene!) Erkältung lässt ihn erschöpft ins Kissen sinken, wenn der Aufwasch noch in der Küche wartet, den man frau sonst selbst übernommen hätte. Also schleppt man frau sich schniefend und wankend hinter die heimische Spüle.
So hatte ich mir das mit dem geteilten Leid irgendwie nicht vorgestellt.
04. März 2007

Es gibt sie noch die kleinen Überraschungen im Leben. Heute erst habe ich meinen Liebsten in der Werbepause bewundern dürfen. Also er war es nicht wirklich, allein das Äußere sprach dagegen. Aber ich hätte niemals gedacht, dass sich Burger King (oder wars die Konkurrenz) für einen wirklich scharfen, neuen Burger des gleichen Typs bedient.
Ja ja, der mit den Asbesthänden und der beinahe geschmacksunempfindlichen Zunge.
Wer den Spot noch nicht kennt, kann sich auf der Burger-King-Website (Achtung Flash, von vorn bis hinten) durchklicken: X-TREME HOT – Danger! Gefährlicher TV-Spot – Warnung – Da isser!
04. März 2007

Glücklicherweise gibt es die Apotheken der großen Einkaufsmärkte, die haben auch samstags bis 20 Uhr geöffnet und bestellte Medikamente kommen noch rechtzeitig an.
Wenn man dann aber mit 20 anderen Patienten (von denen außer mir NIEMAND mit rosafarbenem Rezept wedelte) an 4 Kassen steht und selbst in 5 Meter Entfernung noch die riesigen Preisschilder der Arznei hinter dem Thresen deutlich lesen kann, fühlt man sich ein wenig wie beim Discounter. Allerdings fehlten die Kartons mit Sonderangeboten auf dem Boden. Aber man kann wohl von keinem Apothekenkunden verlangen, sich nach einem Rheumamittelchen zu bücken.
Ach, Discountapotheke: Schön, wenn man beim Einkaufen auch die Hausapotheke ein wenig auffüllen kann. Pflaster, Aspirin und Kneippbad zum Sonderpreis. Blöd nur, wenn man ein fieberndes Kind zu Hause hat und als letzter in der Schlange steht.
Vielleicht hätte ich betroffener und auch kränker schauen sollen und meinen unglaublich gefährlich klingenden Husten (“Auswurf” nennt man das, glaub ich) nutzen sollen, um die Aufmerksamkeit von Gertrudes Suche nach dem geeigneten und billigen preiswerten Kirschkernkissen auf mein Rezeptscheinchen mit den vielen Mittelchen gegen ansteckende bakterielle Erkrankungen lenken sollen?
04. März 2007