Archiv für März 2007

Ein kleiner Spaziergang, kein Geld beim schnellen Einkauf und ein gelangweiltes Kind – Zutaten für diese kleine Osterbastelei. Die Idee habe ich bei Plus bekommen. Dort gibt es derzeit kleine Seidenblüten-Reisig-Sträuße. Ein paar Euro sind dafür sicher nicht zuviel, aber wenn man bereits Frühlingskunstblumen besitzt, ist es so billiger und gleichzeitig spaßiger.

Man braucht:
- 5-8 Kunstblumen, etwa 10-15cm hoch
- Reisig – mit oder ohne Knospen
- Gummi/Bindfaden, Geschenkband
- Schere
Bastelanleitung:
- Den Reisig oder andere kleine Zweige etwas kürzer schneiden als die Blumen.
- Die kleinen Zweige rund um die Blumen anordnen und mit einem Gummiband oder Bindfaden befestigen.
- Den Strauß leicht auf den Tisch klopfen und mit der Schere die überstehenden Zweige kürzen.
- Zum Schluss mit einen farblich passenden Geschenkband dekorieren. Fertig.
Viel Spaß beim Nachahmen. Natürlich sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt – eigene Ideen sind immer willkommen.
Anmerkung: Ich hoffe, ich bekomme keinen Ärger mit Plus, weil mein Sträußchen ihrem ähnelt. Aber jeder Mensch mit ausreichend Sehkraft und etwas Verstand kann sich die Bastelschritte beim Betrachten der aktuellen Dekoangebote selbst zusammenreimen.
08. März 2007

Ich will endlich eine aktuelle Version des fma, die mein Nokia unterstützt!
Ich will! Ich will! Ich will!
07. März 2007

Da fällt mir ein, das Kind reagierte auf meinen Ausruf “Schatz, du bist im Fernsehen” übrigens so:
Wieso, der schläft wohl auch so lange?
(Naja, immerhin war Wochenende.)
07. März 2007

Kaum ist man vom Schnupfen und Husten geplagt, tritt das seltene Phänomen auf, dass der eigene Mann ganz kuschelig wird.
Man kennt das von der Schwangerschaft: Der Partner wird generell mit schwanger.
Aber selbst eine (nicht die eigene!) Erkältung lässt ihn erschöpft ins Kissen sinken, wenn der Aufwasch noch in der Küche wartet, den man frau sonst selbst übernommen hätte. Also schleppt man frau sich schniefend und wankend hinter die heimische Spüle.
So hatte ich mir das mit dem geteilten Leid irgendwie nicht vorgestellt.
04. März 2007

Es gibt sie noch die kleinen Überraschungen im Leben. Heute erst habe ich meinen Liebsten in der Werbepause bewundern dürfen. Also er war es nicht wirklich, allein das Äußere sprach dagegen. Aber ich hätte niemals gedacht, dass sich Burger King (oder wars die Konkurrenz) für einen wirklich scharfen, neuen Burger des gleichen Typs bedient.
Ja ja, der mit den Asbesthänden und der beinahe geschmacksunempfindlichen Zunge.
Wer den Spot noch nicht kennt, kann sich auf der Burger-King-Website (Achtung Flash, von vorn bis hinten) durchklicken: X-TREME HOT – Danger! Gefährlicher TV-Spot – Warnung – Da isser!
04. März 2007

Glücklicherweise gibt es die Apotheken der großen Einkaufsmärkte, die haben auch samstags bis 20 Uhr geöffnet und bestellte Medikamente kommen noch rechtzeitig an.
Wenn man dann aber mit 20 anderen Patienten (von denen außer mir NIEMAND mit rosafarbenem Rezept wedelte) an 4 Kassen steht und selbst in 5 Meter Entfernung noch die riesigen Preisschilder der Arznei hinter dem Thresen deutlich lesen kann, fühlt man sich ein wenig wie beim Discounter. Allerdings fehlten die Kartons mit Sonderangeboten auf dem Boden. Aber man kann wohl von keinem Apothekenkunden verlangen, sich nach einem Rheumamittelchen zu bücken.
Ach, Discountapotheke: Schön, wenn man beim Einkaufen auch die Hausapotheke ein wenig auffüllen kann. Pflaster, Aspirin und Kneippbad zum Sonderpreis. Blöd nur, wenn man ein fieberndes Kind zu Hause hat und als letzter in der Schlange steht.
Vielleicht hätte ich betroffener und auch kränker schauen sollen und meinen unglaublich gefährlich klingenden Husten (“Auswurf” nennt man das, glaub ich) nutzen sollen, um die Aufmerksamkeit von Gertrudes Suche nach dem geeigneten und billigen preiswerten Kirschkernkissen auf mein Rezeptscheinchen mit den vielen Mittelchen gegen ansteckende bakterielle Erkrankungen lenken sollen?
04. März 2007

Scheinbar ist die halbe Stadt krank – in kaum einer Apotheke ist das Mittelchen gegen die Bakterien zu erstehen. Aber ein Kind, dass mit 39-Grad-Fieber selbst über die vergeblichen Versuche der Apothekerin, das Medikament doch irgendwo aufzutreiben, noch lächeln kann, ist da wirklich Gold wert.
Mich quält nebenbei nur eine eklige Erkältung, glücklicherweise ohne Fieber. Einer muss schließlich die Stellung halten, denn der Göttergatte hat vorsorglich ein leicht zu behandelndes aber arbeitsunfähigmachendes Kranksein bestellt.
03. März 2007
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