Alle Artikel von ‘April 2007’

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Juhu – der Carsten kommt …

Es ist immer wieder eine Freunde selbstverfasste Nachrichten von Carsten zu studieren.
So auch diese, weshalb ich sie Euch nicht vorenthalten wollte.

Ähm sorry Carsten – ich konnte nicht anders …

Subject:

Lobpreiset Gottvati in der Höhe bald sendet er Euch eine seiner Äh Plagen

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Abgefahren

In der mir eigenen „Auf-Nummer-sichergehen-Manier“ sind wir heute den günstigsten Weg zum Krankenhaus abgefahren.

Merke: Männer müssen nicht immer bei jedem Straßennamen den entsprechenden Stadtteil und/oder nahe Sehenswürdigkeiten wissen.

Weiß aber jetzt, dass gleich nebenan „Soccerworld“ ist.
Mit dieser eingängigen Wegbeschreibung findet mein Exemplar den Weg sogar im Notfall.

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Die Stadt muss sparen

Wir können heute nicht im Garten spielen. Dort ist ein Jugendamt, meint das Nachbarskind.

Stimmt, seit heute Mittag.

Genau genommen steht auf dem Grün ein kleiner Pavillion, weil eine Familie morgen Jugendweihe feiert.

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Spam, die Zweite

Auch die Gebrüder Schmidtlein und ihr Tankgirl Anwalt Herr Tank wollen etwas von mir. Wieviel genau? Keine Ahnung, denn ihre Mail enthält keine genauen Angaben:

Aktenzeichen: XXXXXX/XX
[…]
…mit der Rechnungsnummer RXXXXXX für …
[…]
Sie schulden meiner Mandantschaft daher XXX,00 EUR.
[…]
Ich fordere Sie auf, den Gesamtbetrag, innerhalb einer Frist von 10 Tagen, also bis zum

09.04.2007 (hier eingehend)
[…]

Wenigstens die Kontonummer enthält keine Ixe, allerdings soll ich das obige Aktenzeichen bei einer Zahlung angeben. So lassen sich Zahlungen doch nicht zuordnen, meine Herren.

Unnötig zu sagen, dass diese Mail ebenso in den Spameimer gehört wie andere und auch der Absender ist nicht wirklich der bekannte Herr Tank – es sei denn er hält sich gerade in Moskau auf, denn von dort wurde die Mail laut IP/WHOIS verschickt. Zudem weist er selbst auf seiner Website auf diese Spammails hin.
Und auch der Anhang bleibt für mich verschlossen, da er sicherlich Viren, Würmer oder anderes ekliges Kleinstgetier enthält. Also, wech damit.

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Maulwurfs Schicksal

Warum sehen die „nackten“ schwarz-grauen Körper von Spielmäusen (also ohne das Fell, dass sie zu Fellmäusen macht) eigentlich aus wie schlimmere Dinge, wenn man sie früh morgens ohne Sehhilfe in der Nähe des Katzenklos findet?

Glücklichweise klappert das Zeug (kleinen Kügelchen im Plastikkörper sei Dank), wenn man es vorsorglich mit Klopapier bewaffnet und verzogenem Gesicht vom Boden aufheben und im Porzellanbecken entsorgen will.

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Bausteinchen

Was erhält man wohl mit

  • einem recht guten, glaubwürdigen Vorlagentext (allerdings ohne die sonst üblichen Angaben),
  • einer ungewöhnlichen und beinahe beliebigen GMX-Email-Adresse als Absender,
  • einer Rechtsanwaltskanzlei als „Geschädigten“,
  • der Webseite einer amerikanischen Hotelkette als zuständige Kanzlei,
  • einer ungewöhnlichen Absendezeit von Freitag abend 22 Uhr
  • und einem englischen und auf der Website der „Geschädigten“ nicht auffindbaren Namen des „Anwalt“absenders

in einer Email?

Stein auf Stein ergibt das eine ziemlich gut gemachte, selbst mich erschreckende Spammail nach genau diesem Muster.

Memo an mich selbst: Ein richtiger Anwalt schickt hoffentlich einen Brief, so auf Papier gedruckt und mit Unterschrift und Kontaktdaten und so.

Nachtrag: Verkehrte Welt, der T5F landete soeben auch in meinem Postkasten. Von einer anderen Person – laut Schreiben – aber unter selbiger GMX-Adresse.
Warum? Wikipedia meint dazu:

Vermutlich wollen SPAM-Anbieter so den Wert genutzter Email-Adressen ermitteln.

Es wird empfohlen, diese Emails zu löschen und nicht zu beantworten.

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Exoten

Mama, dürfen wir Physalis essen?
Klar. Nimm sie dir.
Habt ihr die selber gemacht? fragt das Nachbarskind.

Einige Wochen später gab es Apfelmuffins, mit Apfelstückchen drin, versteht sich.
Mit Äpfeln? Ist da Pfirsich drin? fragt das Nachbarskind.

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Im Mittelpunkt

Die Kinder spielen Geburtstag. Alle sitzen am runden Tisch. Die Kleine von nebenan ist Geburtstagskind.
„Aber da muss sie in der Mitte sitzen“ protestiert deren ältere Schwester.
„Hier gibts keine Mitte“ bemerkt unser Töchterlein gelassen und schenkt weiter unsichtbaren Kakao aus.