Was erhält man wohl mit
- einem recht guten, glaubwürdigen Vorlagentext (allerdings ohne die sonst üblichen Angaben),
- einer ungewöhnlichen und beinahe beliebigen GMX-Email-Adresse als Absender,
- einer Rechtsanwaltskanzlei als “Geschädigten”,
- der Webseite einer amerikanischen Hotelkette als zuständige Kanzlei,
- einer ungewöhnlichen Absendezeit von Freitag abend 22 Uhr
- und einem englischen und auf der Website der “Geschädigten” nicht auffindbaren Namen des “Anwalt”absenders
in einer Email?
Stein auf Stein ergibt das eine ziemlich gut gemachte, selbst mich erschreckende Spammail nach genau diesem Muster.
Memo an mich selbst: Ein richtiger Anwalt schickt hoffentlich einen Brief, so auf Papier gedruckt und mit Unterschrift und Kontaktdaten und so.
Nachtrag: Verkehrte Welt, der T5F landete soeben auch in meinem Postkasten. Von einer anderen Person – laut Schreiben – aber unter selbiger GMX-Adresse.
Warum? Wikipedia meint dazu:
Vermutlich wollen SPAM-Anbieter so den Wert genutzter Email-Adressen ermitteln.
Es wird empfohlen, diese Emails zu löschen und nicht zu beantworten.
Kommentieren 22. April 2007

