Alle Artikel von ‘Mai 2007’

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Kaufmännisch

Nachbarskind ist wieder einmal da. Und es herrscht Chaos im Kinderzimmer.

Daher kommt es auf folgende Idee: Wir könnten dein Zimmer doch anders einräumen?

Ich glaube es meinte mit anders einfach weniger aufräumen, nur müssen wir es deiner Mama clever verkaufen.

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Paraphrase

In der Straßenbahn unterhalten sich zwei kleine Mädchen (etwa 4-5) über ihre Familien, die Mütter sitzen daneben.

„Wo ist dein Papa denn?“ fragt die Kleinere.
„Na noch auf der Arbeit.“
„Arbeitet der auch in einem Boot?“
„Häh, nein, im Büro.“
„Kann man da auch arbeiten?“
„Klar.“
„Mein Papa arbeitet in einem Boot. Da ist er lange weg. Aber ich hab nicht geweint, als er weg ist.“

Die Mutter der Großen sieht ihre Bekannte verständnisvoll an und meint, beinahe unhörbar: „Naja, hast schon recht. Wie will man den Kleinen das mit dem Vollzug sonst beibringen. Die machen sich doch nur ganz fertig, gell?“
Die andere Frau nickt und als sie merkt, dass mein Platz doch recht nah ist, wird sie ein klein wenig rot.

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Warteschlangen und anderes Kriechgetier

Warum hat jeder Supermarkt eine Schnellkasse, meist ohne Quengelware, an der man mal eben mit seinen 2 Sachen durchhuschen kann, aber die Zulassungsbehörde eben keine Schnellabfertigung für Schwangere mit reichlich Druck auf gewissen Körperregionen?
Auch per Email wurde meine Bitte nach einer bevorzugten Behandlung einfach ignoriert.

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Unnütz

Weil man nie genug wissen kann, nicht einmal unnützes Wissen oder halbgares Halbwissen oder gar Unwissen, deshalb dieser Input (neudeutsch für „Eingabe“):

Schlechte Übersetzungen gab es auch schon ohne Google und Online-Wörterbücher/-Übersetzungsprogramme.

Die Quelle würde mich übrigens sehr interessieren, aber ich habe erst im Spätsommer Geburtstag.

PS: Von hinten wie von vorne, heißt Palindrom, Carsten.

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Sollbruchstellen

Als „Kritt“ (die sächsische Form von Grit) die Tür von Martins Corsa (was für ein würdiges Auto für so einen stattlichen Kerl) mit Schwung öffnete, dachte sie wohl nicht an die hohen Bordsteine hier im Viertel – aber da war es schon zu spät. Und auch Mutti und Kritts kleines Schwesterchen waren schon ins Wägelchen geklettert. Also klemmte die Tür. Martin nannte Kritt einen blöde Kuh und lehnte sich mit Manneskraft gegen den kleinen Wagen mit Kritt darin – allerdings unter den strengen Augen von Mutti und Schwesterchen/Schwägerin. Laut schimpfend und mit rhythmischer Untermalung (die Melodie klang in etwa so „bum bum wäh wäh bum bum wäh wäh“) fuhren sie davon…

Irgendwie schön, zu sehen, wie andere Familienidylle erleben.

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Horch. Nichts.

Familie an Zoo verkauft. Ruhe für mindestens die nächsten 4 Stunden. Auch mal schön.

Nachtrag: Bin dann ürbigens aus dem Mittagsschlaf gerissen worde, weil ich träumte, das Kind stünde grinsend vorm Bett. Tats aber nicht.