Spam Spam Spam

30. Juni 2007 um 19:35 kruxi

(zur Melodie “Girls Girls Girls” von Sailor)

Spam von einem kostenpflichtigen Forum über Betrug im Internet? Ja! Von info@gomopa.net trudelt derzeut folgendes in die Posteingänge:

Vorwurf des Betruges/Mitteilung in unserem Gomopa Insider-Forum

Sehr geehrte Damen und Herren,

zu Ihrer Firma www.domain.de wurde uns mitgeteilt, dass Sie sich des Betruges schuldig gemacht haben.
Ein Gompoa-Mitglied hat uns das in der Rubrik Wirtschaftsbetrug gepostet.

Melden Sie sich bitte in unserem Insider-Forum gegen Wirtschaftsbetrug unter www.gomopa.net an und suchen Sie den Beitrag. (Am schnellsten nach domain.de suchen)

Sollten Sie nicht umgehend Stellung dazu nehmen erfolgt Strafanzeige wegen Verdacht des Betruges bei Ihrer Polizeidienststelle.

Dieser Aufforderung sollten Sie unbedingt Folge leisten. Die Konsequenzen sind sonst unangenehm.

Hochachtungsvoll

Goldman Morgenstern Partners
Rechtsabteilung

+44 (0) 870 252 3600

Technische Info: info@dedipower.com

———> Noch kein Mitglied? www.gomopa.net Das Wirtschaftsforum im
Internet

Interessanterweise ist das Insider-Forum kostenpflichtig: ” Die Registrierung ist kostenpflichtig (29,90 Euro halbjährlich oder 49,90 Euro im Jahr).”

Entweder ist das tatsächlich eine Spamattacke, die Gomopa (übrigens die Kurzform von Goldman Morgenstern & Partners) schaden will. Oder ein schlechter Schachzug von Goldman Morgenstern & Partners selbst, die ihren Sitz übrigens in den fernen USA haben. Wer weiß.

Für mich ist es unerlaubter Werbemüll – daher SPAM!

Gespeichert unter: Webfishing

3 Kommentare Selbst kommentieren

  • 1. Schäfer  |  01. Juli 2007 um 19:43

    Stimmt! Habe diese Email auch bekommen! 2x mal! Also ab in den Müll damit!

  • 2. Winmiller  |  07. Juli 2007 um 11:21

    GOMOPA-Betrugsmail: GOMOPA nachweislich unschuldig !

    (DCRS ME) Vor einigen Tagen berichtete DCRS über eine neue Spammail im Namen des Internetportals GOMOPA. Bezüglich dieser Spammail, in der Internetuser dazu aufgefordert wurden, sich kostenpflichtig bei GOMOPA einzutragen, kam von mehreren Seiten der Verdacht auf, GOMOPA könnte diese Mails selbst zu Werbezwecken verschickt haben bzw. Dritte dazu angestiftet haben. Dies ist nun eindeutig widerlegt. Auf Grund dessen, dass sich auffällig viele Leute an DCRS gewandt haben, die GOMOPA verdächtigten und diese jedoch lokal fast ausschließlich aus der selben Gegend kamen, wurde DCRS hellhörig.

    “…Es kam uns einfach komisch vor…Wir hatten den Eindruck, dass hier jemand GOMOPA in Schädigungsabsicht in ein schlechtes Licht rücken und verdächtigen möchte…deshalb haben wir uns die Sache noch einmal ganz genau angeschaut..” erzählt DCRS-Redakteur Bernhard Kamps. DCRS überprüft mit seinen Technikern zuerst die IP. von der die Spammail verschickt wurde und stellt fest:

    Es handelt sich nachweislich nicht um einen Server von GOMOPA. Versandt wurde die e-mail hingegen von der IP eines Internetproviders aus Shanghai. Dort kennt man GOMOPA nicht. Weiterhin befragt DCRS GOMOPA-Vice-Präsident Klaus Maurischat. Dieser erklärt:

    “…GOMOPA hat täglich Zugriffe im mehrstellingen 1000er-Bereich…Wir hätten es daher überhaupt nicht nötig, solche mails zu versenden. Weiterhin wird in der Spammail für eine Rubrik geworben, die wir in unserem Forum gar nicht haben…Wenn dann würden wir doch auch Leistungen bewerben, die wir auch tatsächlich anbieten…”

    DCRS überprüft diese Aussagen und stellt fest: Herr Maurischat hat uns die Wahrheit gesagt:

    In der Spammail wird die “Rubrik Wirtschaftsbetrug” beweorben. tatsächlich gibt es diese im GOMOPA-Forum nicht. Auch die Zugriffsdaten, die Herr Maurischat angibt sind laut Alexa.com reel. Weiterhin verfügt die Seite über Google-Pagerank (TM) 6 und weit über 100000 Backlinks, was für eine ganz erhebliche Wertigkeit der Seite spricht.

    “…Wenn man täglich in Betrugsangelegenheiten und in die Verschleierung von Firmenkonstrukten Transparanz bringt, so wie GOMOPA das nun schon seit Jahren tut, macht man sich leider auch viele Feinde…GOMOPA wird aber auch weiterhin bemüht sein, möglichst viele Nepper, Schlepper und Bauernfänger auffliegen zu lassen…” fährt Maurischat fort.

    Auch diese Aussage stimmt: GOMOPA hat im Laufe der Jahre sehr viele nationale aber auch internationale Betrugsdelikte aufgeklärt bzw. sogar Ermittlungsbehörden bei der Arbeit unterstützt.

    DCRS meint: Schade, dass das Internet auch für solche Machenschaften missbraucht wird.

    http://www.gomopa.net/Finanzforum/Kommentare-und-Meinungen/Von-GoMoPa-betrogen-genoetigt-oder-erpresst-Seite-2.html#206146

  • 3. kruxi  |  08. Juli 2007 um 17:20

    Es ist wirklich schade, dass immer wieder solche Mails auftauchen.
    Für die Empfänger ist es ärgerlich, weil man mehr Arbeit beim Reinigen der Inbox hat, für Geschädigte wie GOMOPA ist es ärgerlich, weil solche Mails Interessierte tatsächlich abschrecken und den Ruf schädigen.

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