Alle Artikel von ‘August 2007’

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Zwergenmund reloaded

Jaja, wir werden groß. Und bald 6. Trotzdem heißt es meist immer noch „hang“ und „gang“. Auch die lustigen Versprecher werden nicht weniger:

  • „mein Juckenstich mückt“
  • Stifte kommen in die „Febermatte“
  • Beim Kartenspielen, wo man Dinge nach ihren Anfangsbuchstaben sortieren muss: „Das ist ein A wie Baum.“ (auf der Karte war ein Ast zu sehen)
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Sauberkeit

Fand heute morgen die kürzlich erstandenen supertollen Micropor-Staubsaugerbeutel auf der Treppe. Einzeln. Der Karton stand daneben. Verdächtige das Katz, das mir wohl einen Gefallen tun wollte – macht schließlich den meisten Dreck. Hat aber auf Grund eines fehlenden Daumens das Beutelchen nicht in den Staubsauger bekommen – zum Glück, denn sonst wäre es eine unruhige Nacht gewesen.

Kann aber auch sein, dass das Katz einfach nur das gut schnuppernde Gummiband haben wollte, mit dem die Beutel zusammengehalten werden.

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1916 wie heute – Irrtümer

Erstaunlich, dass man schon vor 90 Jahren so dachte wie heute. Dieses Gedicht von 1916 spiegelt doch sehr die modernen Ansichten wider:

Stillen 1916
von Elisabeth Behrend aus Hannover,
aus dem Buch „Säuglingspflege in Reim und Bild“ von 1916

Wie sorgt der liebe Gott so treu,
für jedes Kindlein, das er neu
der Mutter gibt. Zu gleicher Zeit
macht er die Nahrung ihm bereit.
Die Einzige, die schon sein Magen,
sein kleiner Körper kann vertragen,
die alles was er braucht enthält.
Wie aber geht es auf der Welt?
Der Einen ist´s nicht angenehm,
sie findet Flaschen so bequem –
die Andere bildet sich gar ein,
es könnte keine Milch da sei –
und manche Überschlaue meint,
sie wüßt es besser, ihr erscheint,
die Milch zu dünn, zu gelb, zu blau,
als müsste sie erst ganz genau,
den lieben Gott einmal belehren,
wie er die Kindlein müsst ernähren. Weiterlesen

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Aufklärung

Da ich die meisten Fragen und Kommentare zum Stillen bisher 1000mal und mehr gehört habe, spare ich mir weitere Erklärungen und Rechtfertigungen und verweise auf: Stillen – die häufigsten Irrtümer und noch mehr Ammenmärchen.

Und gerade ältere Verwandte sind besorgt, dass wir unseren Sohn verwöhnen, wenn wir sofort auf sein Rufen reagieren. „Schreit er auch mal?“ wird da gefragt. Nein, muss er auch nicht, aber er weint. Urvertrauen nennt die Psychologie das, was in unserem Kleinen entsteht, wenn wir ihm unsere Nähe und Zuwendung schenken. Da darf er auch mal aus dem Bett geholt werden.