Archiv für August 2007

Schnuppern Sie mal

Wenn man morgens und abends die Nase in den Wind hält, kann man ihn schon riechen, den Herbst.

Kommentieren 30. August 2007

Zwergenmund reloaded

Jaja, wir werden groß. Und bald 6. Trotzdem heißt es meist immer noch “hang” und “gang”. Auch die lustigen Versprecher werden nicht weniger:

  • “mein Juckenstich mückt”
  • Stifte kommen in die “Febermatte”
  • Beim Kartenspielen, wo man Dinge nach ihren Anfangsbuchstaben sortieren muss: “Das ist ein A wie Baum.” (auf der Karte war ein Ast zu sehen)

Kommentieren 23. August 2007

Wie sagt man?

Ja, was man denn dazu? Oder wie sagt man denn jetzt dazu? Öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalten mahnen Begriffe wie “PC-Gebühr” oder “GEZ-Abmeldung” ab

Kommentieren 23. August 2007

Sauberkeit

Fand heute morgen die kürzlich erstandenen supertollen Micropor-Staubsaugerbeutel auf der Treppe. Einzeln. Der Karton stand daneben. Verdächtige das Katz, das mir wohl einen Gefallen tun wollte – macht schließlich den meisten Dreck. Hat aber auf Grund eines fehlenden Daumens das Beutelchen nicht in den Staubsauger bekommen – zum Glück, denn sonst wäre es eine unruhige Nacht gewesen.

Kann aber auch sein, dass das Katz einfach nur das gut schnuppernde Gummiband haben wollte, mit dem die Beutel zusammengehalten werden.

Kommentieren 23. August 2007

Blog Action Day

Am 15. Oktober ist der Blog Action Day, an dem Blogger sich dem Thema Umwelt widmen können. Jeder kann teilnehmen: Postet eure Meinung über die Umwelt und Klimaschutz.
Am besten trägt man sich auch gleich als Teilnehmer ein.

Ideen für eine grüneres Leben und somit auch Ideen für eigene Blogbeiträge findet man ebenfalls bei Blog Action Day: environmental resources.

Kommentieren 23. August 2007

Im Milchhimmel

Dass ich das letzte Mal bei Tisch geschlafen habe – und vor allem mit solch einem seligen Lächeln – ist verdammt lang her.

Kommentieren 15. August 2007

Knattertoni

Wie kann ein so kleiner Kerl so viel Lärm machen?

2 Kommentare 04. August 2007

1916 wie heute – Irrtümer

Erstaunlich, dass man schon vor 90 Jahren so dachte wie heute. Dieses Gedicht von 1916 spiegelt doch sehr die modernen Ansichten wider:

Stillen 1916
von Elisabeth Behrend aus Hannover,
aus dem Buch „Säuglingspflege in Reim und Bild“ von 1916

Wie sorgt der liebe Gott so treu,
für jedes Kindlein, das er neu
der Mutter gibt. Zu gleicher Zeit
macht er die Nahrung ihm bereit.
Die Einzige, die schon sein Magen,
sein kleiner Körper kann vertragen,
die alles was er braucht enthält.
Wie aber geht es auf der Welt?
Der Einen ist´s nicht angenehm,
sie findet Flaschen so bequem –
die Andere bildet sich gar ein,
es könnte keine Milch da sei –
und manche Überschlaue meint,
sie wüßt es besser, ihr erscheint,
die Milch zu dünn, zu gelb, zu blau,
als müsste sie erst ganz genau,
den lieben Gott einmal belehren,
wie er die Kindlein müsst ernähren.
Was ist die Folge? Not, Verderben!
Zahllose Flaschenkinder sterben,
und Ungezählte noch erkranken.
Ist das dem Zufall nur zu danken?
Nein! Tiermilch ist stets wohlbedacht,
genau fürs junge Tier gemacht.
Die Kuhmilch für den Kälbermagen,
wie soll ein Kind sie da vertragen?
Paßt wohl zu unserem Kind die Kuh?
So wenig passt die Milch dazu;
sie strengt den Darm den Körper an –
manch Kind ging schon zugrunde dran.
Drum Mütter, ernstlich seid gebeten:
Laßt Euch nicht durch die Kuh vertreten!
Seht, keinem Tier kommst in den Sinn,
sich seinen Jungen zu entziehn.
Soll denn das Menschenkind allein,
um so ein Recht betrogen sein?
Nein, echte Liebe drückt sich nicht,
um diese ernste heil´ge Pflicht.
Wie aber fange ich es an,
wenn ich mein Kind nicht stillen kann?
Nicht kann? Oft hört man´s weit und breit,
doch gibt’s das kaum in Wirklichkeit!
Habt doch Vertraun in diesen Sachen,
Ihr dürft nur keine Fehler machen,
die werden leider unbedacht,
unwissend tausendfach gemacht!
Bei mancher Frau wärs gut gegangen,
hätt sie ´s nur richtig angefangen.
Eh euer Kind erschein beizeiten,
müsst ihr die Brüste vorbereiten:
Kalt waschen, Luftbad, Sonnenschein,
wird ihrer Haut sehr nützlich sein.
Zu kleine Warzen könnt ihr fassen
und sanft emporziehn. Wegzulassen
ist alle Enge, kein Korsett,
das die Entwicklung hemmen tät´.
Und ist Besonderes zu fragen,
müsst ihr´s dem Arzt beizeiten sagen.

Und habt ihr Euer Kindchen dann,
so legt es fünf- bis sechsmal an:
Je eine Seite, 10 Minuten,
bis höchstens 20. Mehr des Guten
ist schädlich. Trinkt´s ´ne halbe Stund,
saugt es nur die Warze wund,
wird faul verwöhnt und quält euch sehr,
und trinkt im Ganzen doch nicht mehr.
Und darfs nicht nur die Warze fassen,
ihr müßts den Hof mitnehmen lassen,
sonst wird das Saugen sehr erschwert,
die Brust leicht wund und schlecht entleert.
Nachts lasst dem kleinen Magen Ruh,
er kann und darf nicht immerzu
arbeiten. Ihr könnt´s auch nicht tun.
Nachts müssen Kind und Mutter ruhn!
Die Brust braucht strengste Sauberkeit.
Es soll sie in der Zwischenzeit,
ein reines weiches Tuch beschützen.
Ein Leibchen kann sie unterstützen;
doch schnürt sie weder hoch noch fest,
weil das die Milch versiegen lässt.

Quelle: http://www.rabeneltern.org/stillen/diesunddas/stillen1916.shtml

Obwohl, am Ende sind auch hier einige Irrtümer vertreten.

Kommentieren 01. August 2007

Aufklärung

Da ich die meisten Fragen und Kommentare zum Stillen bisher 1000mal und mehr gehört habe, spare ich mir weitere Erklärungen und Rechtfertigungen und verweise auf: Stillen – die häufigsten Irrtümer und noch mehr Ammenmärchen.

Und gerade ältere Verwandte sind besorgt, dass wir unseren Sohn verwöhnen, wenn wir sofort auf sein Rufen reagieren. “Schreit er auch mal?” wird da gefragt. Nein, muss er auch nicht, aber er weint. Urvertrauen nennt die Psychologie das, was in unserem Kleinen entsteht, wenn wir ihm unsere Nähe und Zuwendung schenken. Da darf er auch mal aus dem Bett geholt werden.

2 Kommentare 01. August 2007


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