Alle Artikel von ‘September 2007’

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Spenden für die Kindergartengruppe?

Gern würde ich das große Kind mit der Kindergartengruppe auf einem Ausflug sehen – Museum, Abenteuerspielplatz, Ausstellung. Aber sobald es darum geht, etwas zu bezahlen, machen scheinbar viele Eltern dicht und zeigen absolutes Desinteresse, so die Erzieherin.

Der ein oder andere muss jeden Cent zweimal umdrehen, aber andere würden gern etwas geben. Sollte man also eine Spendenkasse einrichten, wo die Eltern, die es können und wollen, Geld für solche Gruppenausflüge spenden können. Natürlich alles anonym, damit sich niemand benachteiligt fühlt oder gar bevorzugt behandelt wird.

Wie findet ihr die Idee etwas? Oder an die Eltern unter den Lesern: Gibt es sowas bei euch? Wie handhabt ihr das?

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Immer einen Schritt voraus

Hellseherische Fähgkeiten bewies gerade mein RSS-Reader Vienna.
Der Gerrit wird 35 Minuten nach Mitternacht einen kurzen Beitrag (via Delicious) über Pixelmator, eine Grafiksoftware für den Mac schreiben.

Schau, Ma, bald isses soweit:

zukünftige Beiträge in Vienna

Nachtrag, 26.09. 23:36 Uhr: Schon wieder.

Der gerrit schreibt schon wieder morgen

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Spießig

Es gibt nichts schlimmeres (glaube ich) als morgens mit dem Auto einen Parkplatz vorm Haus zu suchen und dabei andere Verkehrsteilnehmer in ihrer Unfähigkeit zu beobachten. Die Wut in mir ist kurz vorm Überkochen…

Wenn dann aber der freundliche Müllfahrer (Wie heißt das mittlerweile politisch korrekt?) dankend die Hand hebt, weil man ihm Vorfahrt gewährt hat (Was hätte man auch sonst tun sollen, wenn sich alle anderen verbarrikadieren?), legt sich das ein wenig.

Leider kommt dann zu den üblichen 100 Stufen ein Fußmarsch durch den Regen, der jede Grundausbildung in den Schatten stellen könnte (wobei wohl jeder Gang weiter als 50 Meter dies tut).
Oben angekommen bin ich zu fertig, um mich noch aufzuregen – sonst hätte dieser Beitrag anders ausgesehen. So wirke ich wie eine verbohrte alte Spießerin. Schön. Jetzt warte ich am Fenster auf meinen frei werden Platz vor der Haustür.

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Museum muss gar nicht langweilig sein

Wir haben den Kindergeburtstag im Museum gefeiert. War toll, unterhaltsam. Weniger anstrengend für unser Mobiliar und das Hauskatz und auch für uns entspannter. Die Kurzen hatten ihren Spaß und unsere persönliche Museumsgeburtstagsführerin war richtig klasse.

Das alles gibts aber auch für andere Interessierte: Kinder- und Jugendmuseum LIPSIKUS vom Stadtgeschichtlichen Museum Leipzig. Da gibts Führungen, Workshops (natürlich ach für Kindergärten und Schulen), Familiennachmittage und eben Kindergeurstage. Denn: Museum macht Spaß und ist vielleicht besser als Gastgeberwohnung verwüsten oder Feiern bei Fast-Food-Ketten.

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Jungbrunnen

Ich bin über Nach verjüngt worden. Jetzt bin ich weniger als halb so alt wie noch gestern.

Nachdem ich den ersten Alterstest bei Herrn Dr. Kawashima mit Baby auf dem Arm absolviert hatte, waren 76 Jahre als Diagnose mehr als alarmierend gewesen.

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Auslaufmodell

Frau Pauli, die für etwas Medienrummel scheinbar alles tut, will die Ehe befristen. Auf 7 Jahre.
Dabei ist es mit der Ehe wie mit jedem anderen Vertrag: Wer sich nicht um eine fristgerechte Kündigung kümmert, der hat eben Pech gehabt.
Außerdem, 7 Jahre… Wer heiratet denn heute schon nach wenigen Wochen, um das verflixte 7. Jahr eben genau mit dem 7. Ehejahr zu erleben? Und wer geht leichtfertig diesen Schritt, der früher noch etwas bedeutete: Die Ehe, das heilige Bündnis zwischen Mann und Frau. Nun wird sie zum Auslaufmodell. Wozu überhaupt heiraten, wenn man sich ja doch wieder trennen will?

Und kann ich denn die Frucht einer Ehe, also eins, zwei, mehrere Kinder ebenso mit Ablauf dieser Frist zurückgeben? Und wenn ja, an wen zurück? Wer steht für Schäden aus den 7 Vertragsjahren gerade? Muss ich eine Vertragsverlängerung mit Einhaltung einer weiteren Frist einreichen? Erinnert mich (bzw. den Mann) der Staat an das Auslaufen der Ehe?

Nun, Frau Pauli, könnten Sie sich den nicht um wichtigere Dinge kümmern und die Ehe bei denen lassen, die sie betrifft, den Menschen?