Spießig

25. September 2007 um 8:44 kruxi

Es gibt nichts schlimmeres (glaube ich) als morgens mit dem Auto einen Parkplatz vorm Haus zu suchen und dabei andere Verkehrsteilnehmer in ihrer Unfähigkeit zu beobachten. Die Wut in mir ist kurz vorm Überkochen…

Wenn dann aber der freundliche Müllfahrer (Wie heißt das mittlerweile politisch korrekt?) dankend die Hand hebt, weil man ihm Vorfahrt gewährt hat (Was hätte man auch sonst tun sollen, wenn sich alle anderen verbarrikadieren?), legt sich das ein wenig.

Leider kommt dann zu den üblichen 100 Stufen ein Fußmarsch durch den Regen, der jede Grundausbildung in den Schatten stellen könnte (wobei wohl jeder Gang weiter als 50 Meter dies tut).
Oben angekommen bin ich zu fertig, um mich noch aufzuregen – sonst hätte dieser Beitrag anders ausgesehen. So wirke ich wie eine verbohrte alte Spießerin. Schön. Jetzt warte ich am Fenster auf meinen frei werden Platz vor der Haustür.

Gespeichert unter: Schöne neue Welt

2 Kommentare Selbst kommentieren

  • 1. autoki&hellip  |  25. September 2007 um 11:57

    [...] dritten Runde um den Block ohne Parkplatz in Sicht, überkommt einen das starke Bedürfnis mit dem Kopf gegen das Lenkrad zu [...]

  • 2. krootoo .5 » Spieß&hellip  |  25. Januar 2008 um 12:08

    [...] Ja, ich parke mein Auto gern vor der Tür. [...]

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