Alle Artikel von ‘September 2009’

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Nur spielen

Mein „Wir spielen jetzt mal, dass ich total sauer bin und du dein Zimmer allein aufräumen musst.“ wurde mit einem milden Lächeln einfach übergangen.

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Hach

Ich werd schon wieder so „hach“, was am vielen Lesen alter Einträge liegt. Da waren wir noch zu dritt + Katz. Und alles war ein wenig ruhiger und kleiner. Aber irgendwie genauso.

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Nostalgisch

Da werden Erinnerungen wach:

ich-bin-ein-frecher-spatz

Das Kind bekommt in der Schule das Büchlein „Ich bin ein frecher Spatz“ aus dem Jahre ’85 geschenkt.

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Verlassen

Wir fahren mit dem Auto in das nächste Einkaufszentrum und nehmen den Fahrstuhl zur Ladenstraße. Der Zugang zur Ladenstraße ist leer. Da fragt das kleine Kind: „Wohin?“
„Wir gehen einkaufen.“
„Keiner da.“ stellt es nüchtern fest.

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Verkalkuliert

Man hat die Bugwelle des nicht gedeckten Bedarfs in Leipzig schlicht unterschätzt und kommt mit dem Bauen neuer Einrichtungen nicht hinterher.
l-iz.de: Kindertagesstätten und Kindertagespflege in Leipzig: Bedarf für 2009 wurde viel zu niedrig kalkuliert

Als Eltern in Leipzig kann man froh sein, einen Krippenplatz zu bekommen. Auch wenn man dafür etliche Kilometer und Minuten Autofahrt ans andere Ende der Stadt in Kauf nehmen muss. Das ist harte Realität hier.

Es fehlen Hunderte Plätze. Das Geld reicht nicht. Auch Fachkräfte fehlen. Hinzu kommt ein ungeeignetes, teures Vergabesystem ohne Transparenz und Vermittlungsgarantie. Und wenn dann die CDU noch ein zusätzliches beitragesfreies Kindergartenjahr für Leipziger fordert, merkt man, dass für die Stimme des Wählers jedes noch so unsinnige und unvernünftige Wahlversprechen gegeben wird. Wer hier ein komplett beitragsfreies Betreuungsangebot fordert, wird wohl auch nur dies anbieten können: Befreuung. Nicht eben Bildung, die spätestens dann wohl nur den zahlungskräftigen Familien möglich sein wird.

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Wie im Flug

Wie die Zeit vergeht. Hab gestern die Hebamme getroffen, die mich beim kleinen Kind entbunden hat.

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Bob und Beck und Bierbatz

Wunderbar, diese Zeit, in der das kleine Kind zu sprechen beginnt. Da hört man Sachen wie „La“ untermalt von heftigen Kopfnicken und „Aua beck“, wenn man die kleinen Kratzer wegpustet, und „Derle dos“ beim Angucken des neuen Lieblingsbuches.

Ein bisschen wie Rätselraten ist das oft, vor allem für den Lieblingsmann, der mich dann fragend anschaut. Bierbatz? Ja, Bierbatz, der Spielplatz um die Ecke. Achso, na dann los.

„Bob! Papa nich. Mama Bierbatz“

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Entdeckt

Ganz vergssen. Einen wirklich wunderschönen kleinen Spielplatz haben wir am letzten Wochenende in Weimar in der Schubertstraße gefunden.