Archiv für den 03. September 2009

Als

…ich das Kind dann von der Schule abholte, hatte es keine Socken mehr an. Die waren nämlich nass – beide Paare.

Haben dann noch schnell neue, ähem feste Schuhe gekauft, Chucks.

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Projekt Supergarten – Ein Jahr danach

Über ein Jahr ist es her, dass wir begannen, die Beete zu bepflanzen. Grün sind sie, aber leider nicht so ausufernd wie der lebende Zaun des Cafés nebenan, das allmählich die Fühler nach unserem Haus ausstreckt.

Schön ist es.

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Stop!

Da glaubt man als gutgläubiger Mensch an das Gute im Menschen und erhält Kommentare, die einfach so zu Seiten über Forellen und Bluffs (wer Wortspiele mag, sieht, dass der Wortfilter hier zugeschlagen hätte) verlinken wollen. So geht das nicht!

Dieser Blog ist zwar in Teilen dem Internet gewidmet, aber es geht vor allem um Kinder. Um Familie und Elternsein.

STOPP!

Weg also mit Kommentatoren, die gern ihr Taschengeld aufbessern wollen und besser in einschlägigen Schmierblättchen inserieren sollten. Vor allem, wenn sie inhaltlich und persönlich rein gar nichts sagen.

Hier wird noch jede Wortmeldung persönlich gelesen und – viel wichtiger – validiert, zensiert und gelöscht.

Kommentieren 03. September 2009

Als

…ich heute morgen beim Frühstück, noch benommen vom zu kurzen Schlaf*, dem kleinen Kind erklärte, es könne seine Wurst allein auf den Teller tun, denn es sei doch schon groß, und es dann doch schnell selber tat, gabs Geschrei. Das kleine Kind kann das allein, denn es ist schon groß. Und überhaupt schniefte es auch wie ein großes Kind, als die Wurst erneut auf den Tisch und dann zurück auf den Teller wanderte, die schon ganz zerrissen und krümelig vom vielen Hin- und Hergetrage war.

…ich dann das große Kind zu Schule brachte, begann es zu regnen, und das große Kind hatte bloß Sandalen an.

…wir dann das kleine Kind zu zweit in den Kindergarten brachten, regnete es immer noch und das Kind wurde von unserem Reden, dem Regen, einem Lied über die nasse Erde und dem Schaukeln im Auto beinahe in den Schlaf gewiegt. Aber nur beinahe. Das Großekindgefühl hielt auch noch an, als es sich beinahe allein auszog und dann großekindmäßig Tschüss sagte. Dafür durfte es am Fenster schauen, als wir nach 5 Metern Weg klatschnass in den Wagen kletterten. Da hat es große Augen gemacht. Vielleicht schaute es auch ein wenig besorgt.

____

* Ja, das scheint am Herbst zu liegen, der langsam Einzug hält, dass mir die Nächte in der letzten Woche zu kurz erscheinen. Vielleicht liegts auch am nahenden Geburtstag, der nun endlich (mit ungefähr einem Jahr Verspätung) die Jugend beiseite drängen und dem Alter Raum in meinem Leben machen will. Fühle mich aber noch gar nicht alt oder unjung oder überhaupt habe ich für so etwas keine Zeit. Ja, wenn ich der Lieblingsmann wäre, hätte mich diese Krise wohl schon früher ereilt, aber so muss ich erst einmal schauen, ob überhaupt Zeit für Alterskrisen ist. Bis dahin kommen Alter und Krise auf die Bank.

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