Beiträge unter 'Diary'

Murmeltiertag

Manno, das zehrt an den Kräften. Uns hat die Maul- und, ähm Hand-Fuß-Mund-Krankheit schon wieder ereilt, Das Grässlichste, was man sich als kleines Kind einfangen kann.

Kommentieren 08. Juni 2010

Geht schon wieder

Als ich eben mit dem gerade noch kranken Kind “schimpfte”, es solle doch die Bausteine nicht alle einzeln mit dem Hammer kaputt schlagen, antwortete es: “Du bist dumm.”

Bockiges kleines Ding.

Kommentieren 07. Juni 2010

Geschenke

Morgen ist Kindertag. Bei uns gibts zum ersten Mal Legosteine fürs große und ebenfalls das erste (eigene) Puzzle. Mit Feuerwehrbildchen übrigens.

Kommentieren 31. Mai 2010

Eitel

Da hat sich das kleine Kind doch heimlich die “ollen” grünen Socken ausgezogen und gegen neue, buntgeringelte (direkt aus dem Wäschekorb) eingetauscht.

Kommentieren 31. Mai 2010

Geschenkideen: Bücher

Wer noch überlegt, was er dem Kind (gern auch dem eigenen) schenken kann, der findet hier garantiert was: Wieso? Weshalb? Warum? Junior – Wissen für Kurze

Diese Büchlein gehören zu den Lieblingsbüchern des des kleinen Kindes, weil sie Wissen kindgerecht vermitteln und natürlich weil sie Klappen zum Dahinterschauen haben. Und wenn man erst alle 24 Stück zusammen hat, mindesten genauso imposant wie eine Brockhaus-Sammlung. Nur eben für ganz Kurze.

Kommentieren 28. Mai 2010

Fest

Ganz vergessen, dieses Bild zu posten: Wir stecken fest

Mit einem Mal machte es “Rums” und wir mussten im Innenhof warten, bis der LKW aus der Toreinfahrt gezogen wurde.
Gerade einmal 3 Minuten vorher hatte er noch durch die Einfahrt gepasst.

2 Kommentare 18. Mai 2010

Sommerrodelbahn

In den Osterferien waren wir übrigens auf der Sommerrodelbahn in Eckartsberga im schönen Thüringen. Die Bahn ist toll, wenn man einen Schlitten erwischt, der mehr kann als nur bremsen. Dann kann es wirklich rasant werden. Und erst der Ausblick fast bis nach Weimar und Apolda.

Direkt am Eingang ist ein Labyrinth aus 2 Meter hohen Koniferen. Ziemlich lustig, wenn man entweder das kleine Kind oder die orientierungs”begabte” Oma über den Weg entscheiden lässt.

Kommentieren 22. April 2010

Kindermund Letterschwund

Es wärmt und rasselt. Und was ist da drin?
“Kirschkerle.”

Kommentieren 01. April 2010

Kindermund

“Ich will Minidolf spielen.”
“Golf. Sag mal Gaga. Golf”
“Kacke. Dolf.”

Kommentieren 31. März 2010

Mein Schweinegrippe?-Tagebuch

Samstag, 14.11.09:
Wir sind auf dem Weg zu den Großeltern, Geburtstag feiern, Ich habe Kopfscherzen, nehme eine Paracetamol und hoffe auf Besserung.
Nachmittags bin ich müde, die Woche war anstrengend, die Kinder früh schon wach. Leider komme ich nicht zum Ausruhen. Die Kopfschmerzen halten sich hartnäckig.
Ich beschließe abends früh ins Bett zu gehen – nehme eine weitere Kopfschmertablette und schlafe mit den Kindern auf der Couch ein.

Sonntag, 15.11.09:
Die Kopfschmerzen sind nach den Kindern das erste was mich morgens kurz nach 7 begrüßt. Trotz ausreichend Schlaf sind sie nicht weniger geworden. Und ich bin immer noch müde.
Die Kinder naschen von den Süßigkeiten, die sie von den Großeltern bekommen haben und mäkeln deshalb am Frühstückstisch. Ich habe keinen Appetit. Der Kaffee schmeckt nicht.
Mittags wartet ein Restaurant auf uns, ich bleibe zuhause und möchte nur noch schlafen.
Die Kinder verzichten auf den Mittagsschlaf (sie verschlafen statt dessen die Rückfahrt im Auto), auch ich darf mich nicht ausruhen und muss mit ihnen spielen. Die Kopfschmerzen haben sich mittlerweile im ganzen Körper ausgebreitet. Ich fühle mich schlapp und kraftlos.
Im Auto suche ich eine bequeme Position und finde keine. 2 Stunden Fahrt fühlen sich an wie eine Ewigkeit.
Zuhause angekommen bin ich mir sicher, eine Angina zu bekommen, morgen werden meine Mandeln geschwollen sein. Das habe ich schon oft erlebt.
Mit steigendem Fieber gehe ich ins Bett.
Montag, 16.11.09:
Da sind sie, die Schluckbeschwerden, noch leicht aber vorhanden. Das große Kind hat ebenfalls erhöhte Temperatur und hustet. So bringe ich den Kleinen in den Kindergarten, danach fahre ich ich zum Arzt, der Mann geht zum Kinderarzt.
Nach 2 ewigen Stunden werde ich aufgerufen, ich bin froh, endlich nicht mehr sitzen zu müssen. Die Ärztin hört sich meine Beschwerden an, öffnet meine Akte am Computer, ignoriert die letzten 3 Einträge (Angina), betrachtet meinen Rachen, tastet meine vergrößerten Mandeln ab, hört meine freie Lunge ab. Und schockt mich: Verdacht auf Schweinegrippe!
Immerhin “mit leichtem Verlauf”. Die Schwester soll einen Abstrch fürs Labor machen lassen. Krankgeschrieben bin Dienstag (wohl auch weil ich selbständig bin). Die Kinder sollen Dienstag ebenfalls zur Sicherheit zuhause bleiben.
Schwester Astrid nimmt den Abstrich. Man würde mich morgen telefonisch informieren. Allerdings wird die Praxis ab 12 geschlossen sein – für den Rest der Woche – in dem Falle riefe mich das Gesundheitsamt selbst an und kläre alle weiteren Schritte.
Ich glaube immer noch an eine Angina. Für eine Schweingrippe habe ich zuwenig (keinen) Husten, dafür Schluckbeschwerden. Ich freue mich auf Zuhause, Tee und das Sofa.
Auch beim großen Kind besteht der Verdacht: Neue Grippe. Die Information käme dann am Donnerstag, Feiertagsmittwoch sei dank.
Im Kindergarten bekomme ich nachmittags ein Desinfektionstuch in die Hand gedrückt und meine Spuren zu verwischen. Ich verstehe die Angst und verspreche anzurufen, sobald ich Bescheid wisse.
Meine Nachbarin fragt, ob sie helfen könne, Einkäufe besorgen.
Die Kinder haben abends reichlich Hunger, ich bleibe bei Tee und Schmerztabletten und habe wieder Fieber. Die Nacht ist sehr unruhig.
Dienstag, 17.11.09
Unsere Quarantäne beginnt, ich sage Schule und Kindergarten ab. Dem großen Kind geht es besser, kein Fieber, keine Schmerzen, nur Husten, der mit Hustensaft bekämpft wird. Der Mann bleibt zuhause und kümmert sich um die Kinder und den Haushalt, während ich schlafe. Mein Hals tut weh.
Ich warte auf den Anruf der Praxis und beschließe gegen 11 selbst anzurufen. Niemand hebt ab, dann der AB, die Praxis sei schon geschlossen. Und nun? Ich bin enttäuscht und fühle mich allein gelassen.
Also Gesundheitsamt anrufen. Man sagt mir, es hätte einige positive Fälle bei meiner Ärztin gegeben, allerdings über einen längeren Zeitraum, anrufen würde man aber niemanden. Meinen Befund jetzt rauszusuchen, ginge nicht, weil das ja alles für die Ärzte fertig gemacht worden sei und man Tausend Laborbefunde durchsuchen müsse. Ich sage, meine Ärztin sei schon im Urlaub. Die Mitarbeiterin ist hörbar verärgert darüber und rät mir einen weiteren Arzt aufzusuchen.
Die beiden Vertretungsärzte sind heute ebenfalls nicht erreichbar, also gehe ich zu einer anderen Praxis. Die Ärtin verliert kein Wort über die Schweinegrippe, empfiehlt mir ein pflanzliches Produkt und stellt mir auch ein Rezept für Penicillin aus, dass ich bei Bedarf auch am Feiertag einlösen könne.
So lutsche ich stündlich Halstabletten und habe abends kein Fieber, dafür aber Appetit. Die Kopfschmerzen sind aber noch da.
Mitwoch, 18.11.09
Ich fühle mich besser, kaum Kopfschmerzen, habe Hunger, aber die Schluckbeschwerden verderben mir etwas den krümeligen Frühstückstoast.
Es ist nachmittags und ich komme bislang ohne Schmerzmittel aus.
Donnerstag, 19.11.09
Jetzt hat der erste Kunde nachgefragt, ob ich denn überhaupt noch für ihn tätig bin. Mir geht es besser, aber zwei “kranke” Kinder müssen auch versorgt werden.
Freitag, 20.11.09
Bildnag noch kein wichtiger Anruf, weder von den Ärzten noch vom Gesundheitsamt. Wir haben sicher keine Schweinegrippe, mein Fieber dauerte etwa 2 Tage, beim großen Kind waren es gerade mal ein paar Stunden am Montagmorgen.

Wann erhalte ich wohl mein Testergebnis?
Das ist die bohrende Frage in meinem Kopf. Vielleicht am Montag erst? Ich mag es nicht, solnage im Unklaren zu sein und gerade den Kindergarten eine ganze Woche lang im Dunkeln lassen zu müssen.
Ich bin enttäuscht, von meiner Ärztin nicht weiter informiert worden zu sein. Ich ärgere mich, nicht selbst nachgefragt zu haben, was wohl auch an meinem dämmerigen Zustand lag.
Ich ärgere mich über die Panikmache im Zusammenhang mit der Grippe, der Impfung, dem ganzen Schweinekram, dem Frust, der bei Ärzten und Helfern entsteht, wenn jede Frage mit Schwein… beginnt, der Gleichmacherei bei Diagnosen.

Wie es anderen ergangen ist, findet man derzeit im Inhternet zuhauf. Allen gemine: Recht milder Verlauf, wie hier.

Mo, 23.11.
Nur um sicherzugehen, dass das Kind etwas zu essen bekommt, rufe ich im Kindergarten an. Dort hat man uns schon von der Liste gestrichen, weil wir “ja die Schweinegrippe haben”. Was? Hammer nich. Bis gleich dann.

Kommentieren 17. November 2009

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