Rein subjektiv

Meine Meinung

Artikel

Verkalkuliert

Man hat die Bugwelle des nicht gedeckten Bedarfs in Leipzig schlicht unterschätzt und kommt mit dem Bauen neuer Einrichtungen nicht hinterher.
l-iz.de: Kindertagesstätten und Kindertagespflege in Leipzig: Bedarf für 2009 wurde viel zu niedrig kalkuliert

Als Eltern in Leipzig kann man froh sein, einen Krippenplatz zu bekommen. Auch wenn man dafür etliche Kilometer und Minuten Autofahrt ans andere Ende der Stadt in Kauf nehmen muss. Das ist harte Realität hier.

Es fehlen Hunderte Plätze. Das Geld reicht nicht. Auch Fachkräfte fehlen. Hinzu kommt ein ungeeignetes, teures Vergabesystem ohne Transparenz und Vermittlungsgarantie. Und wenn dann die CDU noch ein zusätzliches beitragesfreies Kindergartenjahr für Leipziger fordert, merkt man, dass für die Stimme des Wählers jedes noch so unsinnige und unvernünftige Wahlversprechen gegeben wird. Wer hier ein komplett beitragsfreies Betreuungsangebot fordert, wird wohl auch nur dies anbieten können: Befreuung. Nicht eben Bildung, die spätestens dann wohl nur den zahlungskräftigen Familien möglich sein wird.

Artikel

Stop!

Da glaubt man als gutgläubiger Mensch an das Gute im Menschen und erhält Kommentare, die einfach so zu Seiten über Forellen und Bluffs (wer Wortspiele mag, sieht, dass der Wortfilter hier zugeschlagen hätte) verlinken wollen. So geht das nicht!

Dieser Blog ist zwar in Teilen dem Internet gewidmet, aber es geht vor allem um Kinder. Um Familie und Elternsein.

STOPP!

Weg also mit Kommentatoren, die gern ihr Taschengeld aufbessern wollen und besser in einschlägigen Schmierblättchen inserieren sollten. Vor allem, wenn sie inhaltlich und persönlich rein gar nichts sagen.

Hier wird noch jede Wortmeldung persönlich gelesen und – viel wichtiger – validiert, zensiert und gelöscht.

Artikel

Anstelle eines Leserbriefes

Liebes Energy Sachsen,
ich höre euch ja immer auf dem Weg zur Arbeit und zurück und überhaupt im Auto. Und ihr seid ganz ok, obwohl ich einige Lieder wirklich zu oft höre bei meinen knappen 2 Stunden Autofahrt am Tag.

Aber was ihr ab und an inhaltlich verzapft, geht einfach nicht. Die Amy aus dem Lied der Britney wird [ey-mee] gesprochen, das weiß die Nadine ja auch, und macht es trotzdem falsch. Aber dass der Schlaumeier David dann behaupt die Ami, immerhin sagte er [a:mi], wären die aus Amerika mit den grünen Mützen, das ist frech. Und dumm. Aber das weiß er sicher auch selbst.

Ach ja, wer moderiert doch gleich nachmittags? Ach ja, Hit-Marie – klingt tatsächlich etwas komisch. Und von dieser selbst- oder fremdernannten Musikexpertin Green Days „American [ai-di?t]“ angesagt zu bekommen, ist ebenso fragwürdig.

Das scheint bei NRJ, [enerdschey], wohl Teil des Konzepts zu sein.

Eine besorgte Hörerin

kruxi
Kommentare deaktiviert für Anstelle eines Leserbriefes
Artikel

Wahlkampf

Die CDU will mit kostenlosen Kindergartenplätzen bei der Stadtratswahl punkten.
Wie wäre es den mit mehr Kita-Plätzen? Vor allem für die Kleinen. Dann dürfen die Plätze gerne auch was kosten.

Artikel

Noch eins: kacktapultieren

Sorry, für die unappetitlichen Bilder am Morgen, aber wer sagt, dass Geistesblitze sauber sein müssen?

kacktapultieren =
Darmausscheidung mit Schwung werfen, v.a. unter Verwendung des Kacktapultes

Vergleiche:

Kacktapult =
Exkrementschleuder; altes Kriegsgerät, das bei den (und nur denen) Angreifern sehr beliebt war, um eben nicht nur Brandgeschosse, Steine und Pestleichen ins Burginnere zu befördern (siehe biologische Kriegswaffe)

Artikel

Gefühlsduselei

Bin ich eigentlich der einzige Mensch, der beim Anblick der neuen T-Dings-Werbung (mit dem durchaus talentierten Handyverkäufer resp. Tenor Paul Potts) nicht gleich mit Tränen in den Augen vorm Fernseher dahinschluchzt?

Artikel

Zu kurz gedacht

Während man die Adressen der iPhone-Kontakte ja schnell in der telefoneigenen Kartensoftware anzeigen lassen kann, ist das bei Adressen aus dem Kalender leider nicht möglich. Das wäre ein wirklich sinnvoller Bestandteil des anstehenden Firmware-Updates.

Artikel

Ich bin der Anfang, das Ende. Ich bin die eine, die viele ist.

Ich bin nicht prüde. Nein. Denke ich. Aber was in der neuen Saturn-Kampagne über die Mattscheibe flimmert ist weiter von jeglichem Geschmack entfernt als der Saturn vom blauen Planeten.
Eine Cyborg-Wasweißich. So muss man sich wohl die Schaugrafiken der „besten Stücke“ im Metzgerunterricht vorstellen. Von Erotik keine Spur. Eine Borgdrohne. Assimilation. Kollektives Bewusstsein.

Oder liegt es daran, dass ich eine Frau bin? Gehöre ich nicht (mehr) zur Zielgruppe des Technikriesen? Kann mich nicht auch Technik begeistern? Ohne nackte Haut und Ständer? Aber ich schweife ab.

Bei all dem fällt der neue Spruch kaum auf. Aber auch er ist daneben: „Wir lieben Technik! Wir hassen teuer!“ Zu lang, nicht prägnant, nicht neu. Und schon wieder „wir“, kollektiv. Hive-Bewusstsein. Liegt wohl an den Nanosonden unter der Haut. Selbst der Borg-Kubus ist dabei. Widerstand ist zwecklos. Euer Leben, wie es gewesen ist, ist vorüber. Von nun an werdet ihr uns dienen…

kruxi
Kommentare deaktiviert für Ich bin der Anfang, das Ende. Ich bin die eine, die viele ist.